Ein großer Tag war der Samstag: Gütenbach konnte einen wichtigen Pflock der Ortskernsanierung mit der Eröffnung des neuen Spielplatzes bei der Schule einschlagen. Daneben wurde der fünfte Tag der Städtebauförderung gefeiert.

Viel Prominenz zu Gast

Viel Prominenz war mit dem Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei (CDU), der Landtagsabgeordneten Martina Braun (Bündnis90/Grüne), Landrat Sven Hinterseh, den Bürgermeistern Josef Herdner und Robert Strumberger und dem Landschaftsarchitekten Martin Kuberczyk erschienen. Daneben begrüßte Bürgermeisterin Lisa Wolber die Bürger Gütenbachs, die Vertreter von Kindergarten und Schule und explizit die Elternvertreter, die für die Bewirtung sorgten und eine Reckanlage für den Spielplatz spendeten.

Eine Million Euro fürs obere Bregtal

Die Rathaus-Chefin ging auf die Entwicklung der vergangenen Jahre ein, als sich die drei Gemeinden des oberen Bregtals zusammenschlossen, um Fördergelder in Höhe von einer Million Euro zu erhalten und sagte: „Wir müssen zusammen halten, um unsere Region als Ganzes zu stärken.“ Im Rahmen der nötigen Festhallensanierung wurde ein sinnvoller Ort für den Spielplatz gefunden.

Schule muss umgeplant werden

Das Sanierungs-Gesamtprojekt wird 2,9 Millionen Euro verschlingen, wozu 1,7 Millionen Euro Zuschuss gewährt werden und 630  000 Euro aus der Städtebauförderung fließen. Auch die für einst 300 Schüler konzipierte Schule und die Treppenanlage mussten umgeplant werden.

Lob vom Landrat

Landrat Hinterseh lobte das gemeinsame Projekt der drei Gemeinden, die damit „Zukunft gestalten“ und freute sich über das bürgerschaftliche Engagement in Gütenbach. Mit dem Förderprogramm könne das Projekt sukzessiv umgesetzt werden. Der Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei gratulierte zu dem verwirklichten Bauabschnitt.

Bund investiert 790 Millionen Euro

Mit der Einweihung falle auch der Tag der Städtebauförderung zusammen, für die der Bund 790 Millionen Euro ausgebe. Für weitere Mittel müsse gekämpft werden. Die Landtagsabgeordnete Martina Braun betonte, dass die Lebensverhältnisse in Stadt und Land gleichgeartet sein müssen, wozu die Sanierungsmaßnahme beitrage.

Spielplatz als Ort der Begegnung

Der Spielplatz als Kernelement sei ein Ort der Begegnung. Die Anlage wurde mit dem Durchschneiden des Absperrungsbandes offiziell übergeben. Sie kann sich sehen lassen, denn die farbigen Geräte sind ein Blickfang. Ein Klettergerüst, die Reckanlage, Schaukeln, ein Trampolin, ein stilisiertes Auto und eine Federwippe laden die Kinder ein, sich auszutoben. Ruhebänke sind für Eltern und Bürger gedacht, um Generationenkontakte zu pflegen.

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