Besuch erhielt der Gemeinderat Gütenbach in jüngster Sitzung. Geschäftsführer Horst Neidhard und Prokurist Martin Zapf von der Firma Faller waren gekommen, um vor allem über den Stand der Sanierung der Gebäude zu berichten, aber auch einen Einblick in die Lage der Firma zu geben.

Stabile Entwicklung

Die Entwicklung sei recht stabil, wusste der Geschäftsführer. Leider habe sich eine angestrebte Übernahme nicht realisieren lassen, was aber erst bei einer Spielwarenmesse zum Jahresbeginn klar wurde. Derzeit sei man aber wieder an einer Kooperation dran, „wir werden darüber aber nichts sagen“, machte er klar. Er dankte der Gemeinde für das Angebot, sich im Gewerbegebiet Ob der Eck umzutun, aber „leider wird sich unser eventueller Partner nicht in Gütenbach ansiedeln“.

Viel Eigenkapital

Die Eigenkapitalquote habe man auf 68 Prozent erhöht, was ein sehr guter Wert sei, die Rendite liege bei vier bis sieben Prozent. Bei den Banken liege das Rating bei gut bis sehr gut, mit Tendenz zu sehr gut. Die Prognosen für die Zukunft lägen bei moderatem Wachstum und man sei dabei, erste Schritte in Richtung Nachfolge zu tätigen. Der Umsatz liege bei rund elf Millionen Euro bei 95 bis 100 Mitarbeitern.

Investitionen in Gebäude

Zapf erläuterte, dass die Firma etwa 1,5 Teile der drei Verträge zur Ortskernsanierung abgearbeitet habe. Dabei seien recht hohe Investitionen getätigt worden. Im Haus Kreuzstraße 9 habe man rund 450 000 Euro vor allem in die Außenhaut investiert, im Haus Nr. 7 seien 200 000 Euro vor allem in die Modernisierung der Heizung geflossen. Da für Gütenbach Gas nicht zur Verfügung stehe, habe die Firma eine kombinierte Öl-/Pelletsheizung installiert mit 99 Kilowatt Leistung – die Grenze der förderfähigen Leistung. Durch die gleichzeitig durchgeführten Dämm-Maßnahmen sei diese Leistung ausreichend. Die restlichen Maßnahmen der Verträge werde man in diesem Jahr weiterführen, versprachen die beiden Firmenvertreter.