Grund zum Feiern gab es für die Firma Rena, die seit 25 Jahren existiert. Das Jubiläum wurde mit Jubilar-Ehrung, großer Fete mit Volksfestcharakter, Firmengrundgängen und viel Unterhaltung begangen.

Rena, das steht für Reinraum, Equipment, Nass-Chemie und Automatisierung. Die Produkte bedienen den Solarmarkt, Medizintechnik und Mikroelektronik. Oberflächen von Solarzellen, Halbleiterwafern, optischen Substraten, Zahnimplantaten oder andere High-Tech-Produkte werden nass-chemisch behandelt.

Was 1993 mit sieben Mitarbeitern begann, entwickelte sich zu einem international agierenden Unternehmen mit 700 Beschäftigten. Ausgangszelle war das Rosenberger-Gebäude, das heute noch Büroräumen und Lager Platz bietet. Ein Rundgang mit der Personalreferentin Lena Bartle und der Diplomingenieurin Tina Röther gewährte einen Eindruck einer modernen Einrichtung, die viel Naturlicht in die Räume lässt. Gezeigt wurden der kaufmännische Bereich, die Personalabteilung, das Finanzwesen und der Vertrieb.

Seit 20 Jahren bildet Rena Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Verfahrensmechaniker, Industriekaufleute oder technische Produktdesigner aus. Daneben werden duale Studien angeboten, die etwa in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen zum Bachelor führen. Mittlerweile konnten 140 junge Menschen ausgebildet werden, die zumeist als Fachkräfte dem Betrieb erhalten blieben. Weltweit hat der durch Peter Schneidewind und Jürgen Ningelgen geführte Betrieb 7000 maschinenbau- und prozesstechnische Anlagen installiert.

Diese werden in Gütenbach entwickelt und getestet. Daneben werden chemische Prozesse in einem Freiburger Entwicklungszentrum geprüft. Der umfangreichen Produktpalette dienen unterschiedliche Kunststoffe, die in Platten und Rundstäben angeliefert werden. Hochsensible Bereiche darf man nur mit Überschuhen oder gar mit Spezialkleidung betreten.

Die Entwicklung schreitet fort und Meilensteine wurden 1994 gesetzt, als eine erste vollautomatische Anlage geliefert wurde. 2001 wurde eine Solar-Processing-Anlage entwickelt, 2002 folgte eine Inline-Texturanlage, 2005 wurde das Portfolio um den On-site-Service erweitert. 2007 wurden Vertriebsgesellschaften in Asien installiert und in den Folgejahren wurde weitere Zentren und Joint-Venture-Verbindungen geknüpft. 2014 erfolgte die Konzentration auf den Maschinenbau.