Geduld bewiesen DRK-Bereitschaftsleiterin Martina Hauser und ihr Mitarbeiter Niclas Dorer anlässlich der jüngsten Sitzung des Gemeinderats: Obwohl ihr Auftritt zur Ehrung der vier Mehrfach-Blutspender bereits am Anfang stattfand, harrten sie bis zum Ende aus.

14 000 Blutspenden täglich nötig

Nur zwei der vier Blutspender waren gekommen, aber immerhin waren es die beiden, die bereits höhere Spendenzahlen erreicht hatten. Bürgermeisterin Lisa Wolber würdigte die Spender. „14 000 Blutspenden werden täglich in Deutschland gebraucht, die überwiegende Mehrzahl dabei benötigen Menschen, die an Krebs erkrankt sind“, sagte sie.

Dank moderner Transfusionsmedizin und den Blutspenden hätten diese Kranken heute eine wesentlich höhere Chance, zu überleben. Dabei seien es in erster Linie nicht direkte Blutgaben, vielmehr werde das Blut in vielerlei Bestandteile zerlegt, sodass eine Spende unter Umständen vielen Menschen helfen könne.

Hilfe auf Gegenseitigkeit

„Blutspenden ist eine Hilfe auf Gegenseitigkeit und gelebte Solidarität mit den Mitmenschen. Jedem Patienten müssen, ungeachtet seiner finanziellen Lage, Blut oder Blutprodukte verabreicht werden können“, so die Bürgermeisterin. Leider könne man wegen der Sanierung der Halle aktuell keine Blutspendetermine im Dorf selbst anbieten.

Die Geehrten

Für je zehn Spenden erhalten Sandra Deusch und Katharina Kirner die Ehrennadel in Gold, sie wird samt Verleihungsurkunde nachgereicht. Hubert Wehrle wurde mit der Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der eingravierten Spendenzahl für 50 Spenden geehrt.

Bereits 75 Mal spendete Lorenz Wiehl sein Blut. Er erhielt dafür die Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der eingravierten Spendenzahl 75. Dazu gab es für alle Geehrten eine Flasche Rotwein von der Kommune und ein kleines Geschenk des DRK Furtwangen.