Der neue Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde Kirchtal-Donau (Region Geisingen mit Filialkirche Hintschingen) umfasst sicher 28, eventuell auch 35 Ratsmitglieder. Es hätten 40 Pfarrgemeinderäte gewählt werden können. Da aber Geisingen nur vier und Aulfingen keine Kandidaten hatte, konnten auch nicht alle 40 Stimmen vergeben werden. In Aulfingen trat das komplette Gremium nicht mehr an, es gibt hierfür wohl mehrere Gründe, einer davon war die Aussage, dass man die Sanierung der Kirche und Orgel abgeschlossen habe.

In Aulfingen hatten sieben Personen die nötige Stimmenzahl von elf Stimmen erhalten. Diese Anzahl ist erforderlich, damit man auch ohne auf dem Stimmzettel aufgeführt zu sein, ins Gremium einziehen kann. Voraussetzung ist aber die Zustimmung der einzelnen Personen. Diese sieben Aulfinger müssen nunmehr vom Wahlvorstand noch gefragt werden, ob sie das Amt eines Pfarrgemeinderates annehmen.

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In Geisingen konnten aufgrund der Tatsache, dass nur vier Kandidaten im Vorfeld einer Kandidatur und damit auch einer Wahl zugestimmt haben, noch weitere Personen aufgeführt werden. Das Gleiche galt für Kirchen-Hausen wo nur acht Personen auf dem Stimmzettel standen. Wie der Vorsitzende des Wahlausschusses, Thomas Schmid mitteilt, wurde hiervon auch reger Gebrauch gemacht, aber keine Personen aus Geisingen und Kirchen-Hausen hatte die erforderliche Stimmzahl von elf erhalten. Wahlberechtigt waren in der Seelsorgeeinheit 2986 Gemeindemitglieder. Die Wahl war ursprünglich für den 22. März vorgesehen, wurde aber wegen der Corona-Pandemie auf Sonntag, 5. April verschoben. Von der Möglichkeit der Online-Wahl machten immerhin 416 Wählerinnen und Wähler Gebrauch, 146 Wähler machten von der Briefwahl Gebrauch. „Hiervon wurden 137 Wahlbriefe zugelassen, neun hatten Mängel, sodass die zurückgewiesen werden mussten“, so Thomas Schmid. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 553 Wähler, was 18,52 Prozent entspricht. In Geisingen wurden wie erwartet die vier Kandidatinnen gewählt, die meisten Stimmen aller Kandidaten erhielt Franziska Buss mit 365. Petra Schmid-Seger erhielt 358, Alexandra Winter 340 und Rebekka Riesterer 327 Stimmen. In Gutmadingen standen zehn Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste. Gewählt wurden: Gerhard Glunk (355 Stimmen), Heidrun Münzer (327), Julitta Vöckt (326), Bianca Weber (315), Claus Limberger (292), Markus Willmann (262), Norbert Deutsch (256) und Katrin Wegner (215). Ulrike Dietz verfehlte mit 194 und Ernst Weiler mit 173 Stimmen den Einzug.

In Kirchen-Hausen sind gewählt: Judith Gebauer (364), Stefan Frank (335), Carola Haug (329), Sonja Volk (314), Renate Finus (313), Manfred Saur (301), Carmen Elsässer (297) und Andrea Elsäßer-Türk (276). (Finus und Sauer sind aus Hintschingen). In Leipferdingen: Stefan Schilling (348), Verena Hornung (336), Ulrike Hilbert (329), Andrea Heizmann (318), Bettina Heizmann (314), Silke Speck (309), Michaela Fluck (300) und Doris Frank (252). Heinrich Schilling erhielt 232 Stimmen und wurde nicht direkt ins Gremium gewählt.

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