Trotz widriger Witterungsbedingungen ist der erste Meilenstein beim Bau des Kreisverkehrs an der Einmündung der L 185 in die B 31 bei Geisingen erreicht: Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, konnten die Vorarbeiten diese Woche pünktlich abgeschlossen werden. Voraussichtlich am 11. August, so heißt es, beginnen die Betonarbeiten für den Kreisverkehr. Insgesamt sei die Baustelle im Zeitplan. Mit dem Abschluss der Arbeiten werde weiterhin bis Jahresende gerechnet.

Einige Diskussionen

Das Vorhaben hatte für einige Diskussion gesorgt. Bei der Abzweigung der L 185 bei Blumberg steht ein Schild „Anlieger frei“, was zunächst missverstanden wurde. Dass Anlieger in diesem Fall auch die Besucher des Gasthauses Adler in Aulfingen sowie der Shell-Tankstelle bei Geisingen sind, war vielen nicht klar. Die Wirtefamilie in Aulfingen und die Pächterin der Shell-Tankstelle beklagten sich, sie seien vom Regierungspräsidium über das Vorhaben nicht informiert worden. In einer Erklärung des Regierungspräsidiums hieß es, dass die Umleitungsstrecke im Sommer 2020 mit der Stadt Geisingen, der Polizei und dem Landratsamt Tuttlingen abgestimmt worden sei. Eine Diskussion über die Beschilderung hat sich inzwischen geklärt, es wurden noch zusätzliche Hinweis-Schilder auf die Shell-Tankstelle aufgestellt.

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Seit dem Beginn der Bauarbeiten am 5. Juli wurde die Entwässerung des neuen Kreisverkehrs vorbereitet und der Unterbau hergestellt. Wie das Regierungspräsidium mitteilt, werde die mit den anstehenden Betonarbeiten beauftragte Firma am 11. August starten. Aus organisatorischen und witterungsbedingten Gründen werde in der Zwischenzeit auf der Baustelle nicht gearbeitet. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer, Anliegerinnen und Anlieger weiterhin um Verständnis für die unverändert geltenden Umleitungen.

Mit dem Bau des Kreisverkehrs werde der Verkehr an der Einmündung flüssiger, das erhöhe die Sicherheit, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Die Kosten des Vorhabens in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro trägt das Land.