Die Vertreter der Geisinger Vereine tagten in der Stadthalle im Corona-Modus. Dabei wurde die Terminplanung des nächsten Jahres ebenso wie das Straßenfest besprochen und abgeklärt: im Corona-Modus mit Abständen, Mundschutz beim Betreten der Halle, Anwesenheitsliste, Hände desinfizieren.

Aber bei der Besprechung hatte man den Eindruck, Corona endet am Jahresende. Oder die Vereine sind optimistisch, dass sich das Virus totläuft. Denn die Vereine planen ihre Veranstaltungen, seien es Generalversammlungen, Konzerte, oder auch Vereinsjubiläen und Vereinsfeste. Es wird zuversichtlich geplant, auch wenn dafür viel Zeit in Anspruch genommen wird mit der Gefahr, dass die Veranstaltung kurzfristig abesagt wird, weil sich die Corona-Lage noch nicht geändert hat.

Stadt bietet Unterstützung

Diese Veranstaltungen sind allesamt unter dem Vorbehalt geplant, dass keine weiteren Restriktionen vorgeschrieben werden. Bei der Besprechung erläuterte Bürgermeister Martin Numberger und Hauptsamtsleiter Thomas Schmid die seit Donnerstagabend geltenden Einschränkungen für den Sportbetrieb. Sollten insgesamt zu den coronabedingten Einschränkungen Fragen bei den Vereinen bestehen, helfe die Stadtverwaltung jederzeit weiter, so der Bürgermeister. Auch wenn Vereine für Versammlungen in Festhallen oder Gemeinderäume umziehen müssen, haben diese von der Stadt ihre Unterstützung.

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Anders als viele Gemeinden in der Region gingen die Stadt und die Vereine beim Ferienprogramm den Weg, zu planen und dann eventuell kurzfristig abzusagen. Dies war nicht nötig, die angebotenen Termine konnten stattfinden, wenn auch oft in geänderter Form mit Hygieneauflagen und mehr.

In diesem Jahr fielen ja sämtliche Frühjahrskonzerte aus, für die drei noch ausstehenden Konzerte im Herbst der Musikvereine Kirchen-Hausen und Leipferdingen sowie der Stadtmusik Geisingen wird auf jeden Fall geprobt und die Vereine machen sich Gedanken, wie man Musik öffentlich aufführen kann: sei es in großen Räumen wie die Arena, in kleinen Gruppen und im Freien; immer unter dem Vorbehalt möglicher Verschärfungen der Vorschriften bei entsprechender Entwicklung der Infektionszahlen.

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Ein Totalausfall herkömmlicher Vereinsfeste und Veranstaltungen bringt für die Vereinskasse ein Minus an Einnahmen. Dafür konnte teilweise auch bei den Ausgaben eingespart werden, der Rest muss eben aus Rücklagen sofern sie vorhanden sind, abgedeckt werden. Einige Vereine hatten Ideen für Alternativveranstaltungen. Der Blick geht nach vorne, ins Jahr 2021.

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Bei den Jubiläumsveranstaltungen planen der FC Gutmadingen für sein 100-jähriges Bestehen von Januar bis Dezember und der Männergesangverein Leipferdingen sein 150-Jähriges im Herbst. Ausgeklammert bei der Terminbesprechung waren die Termine rund um die Fasnet 2021, die mit Sicherheit anders. Alle Narrentreffen sind ja bereits abgesagt und es gibt auch keine Zunftabende, über andere Veranstaltungen mit Narren im Ort machen sich die Zünfte derzeit Gedanken.

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