Bis Mitte dieser Woche ist die Kreisstraße K 5942 noch gesperrt und dann für den Verkehr wieder befahrbar. Probleme bereiten den Arbeitern der verschiedenen Baufirmen die uneinsichtigen und teilweise aggressiven Autofahrer, die alle Sperrungen ignorieren und durch die Baustelle fahren. Sie gefährden damit nicht nur sich, sondern vor allem die Arbeiter.

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Neben der Firma Walter aus Trossingen als Hauptunternehmer sind weitere Firmen, meist im Auftrag der Firma Walter tätig. Denn mit dem Aufbringen der bituminösen Schichten und des Feinbelages ist es ja nicht getan. Man könnte zwar drüber fahren, aber da fehlt noch viel. Etwa die Markierung, die Leitplanken, die Verkehrszeichen, das Auffüllen und Angleichen der Bankette, das Auffüllen der Entwässerungsrinne zwischen Fahrbahn und dem neuen Radweg insbesonders im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und der Autobahnbrücke.

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Die Arbeitstättenrichtlinie schreibt einen Mindestabstand von Baustelle zur restlichen Fahrbahn vor, und der kann eben nicht immer eingehalten werden, sodass auf der Vollsperrung beharrt wird. „Wir haben die Verkehrssicherheit während des Baus und auch die Verantwortung für die Mitarbeiter“ schildert Firmenchef Willy Walter die Situation.

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Aber das, was manche Autofahrer hier an Aggressivität und Missachtung der Sperrung an den Tag gelegt haben, sei fast einmalig. Es führe dazu, „dass wir Baumaschinen in den Weg stellen und sogar auch die Polizei zu Hilfe rufen mussten.“ Ärgerlich ist die Situation für die Anlieger von Drei Lärchen und dem Wartenberg. Dort ist die Meinung, dass „wir um den Wartenberg herumfahren, zehn Kilometer einfache Strecke an Mehrlänge haben, aber Autofahrer mit Kennzeichen VS, OG, oder FR weiter durch die Baustelle fahren“. Den Anliegern war seitens des Landratsamtes versichert worden, früher über die Baustelle fahren zu können. Ob eine dafür notwendige verkehrsrechtliche Anordnung noch bis Mitte der Woche klappen sollte, ist für Walter fraglich.