Über das Wochenende vom 18. Bis 21. September würde Leipferdingen wieder zum Treffpunkt eines großen Erntedankfestes mit großer Strahlkraft weit in die Region hinein werden. Doch in diesem Jahr kann die Sichelhenke, eine Veranstaltung der Freunde des Brauchtums und der Geselligkeit nicht in dem geschätzten Rahmen mit einer großen Besucherzahl stattfinden. Sechs Buchstaben, zusammengefügt zum Wort „ Corona“ beherrschen auch in Leipferdingen die Szene.

Eintracht will nicht ganz verzichten

Nach ausgiebigen Beratungen hat die Leitung des veranstaltenden Männergesangvereins Eintracht entschieden auf die 38. Auflage der Veranstaltung jedoch nicht ganz zu verzichten, sondern auch im Hinblick auf die Tradition unter Beachtung der bestehenden Einschränkungen wenigstens eine reduzierte Sichelhenke durchzuführen. Somit wird es doch noch was mit der diesjährigen Sichelhenke.

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Wie Vorstandssprecher Stefan Huber und Chorleiter Tobias Hilbert berichteten ist vorgesehen quasi als Ersatz für das bisherige Chorkonzert am Samstag an mehreren Stellen im Ort Lieder zu singen. Die Straßen werden damit zur Konzertbühne. Erfahrungen mit solchen Auftritten hat man bereits von der öffentlichen Dorfprobe vor zwei Jahren gemacht.

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Die Sänger werden am Samstag 19. September, ab dem späten Nachmittag unterwegs sein. An welchen Stellen innerhalb des Ortes die Auftritte erfolgen, wird vorab nicht festgelegt. Man will der Spontanität freien Raum lassen, um auch wegen der Abstandsregeln größere Menschenansammlung zu vermeiden. Man hofft für das Vorhaben auf gutes Wetter. Trotz Corona wird auf den Erntedankgottesdienst nicht verzichtet. Dieser wird am Sonntagvormittag stattfinden: wenn es die Witterung erlaubt vor der Pfarrkirche St. Michael. Im Anschluss daran bieten die Sänger auf dem Platz vor der Kirche ein kleines Konzert.