Der Donauradweg zwischen Gutmadingen und Geisingen soll dauerhaft auf die zunächst als Übergangslösung realisierte Strecke südlich der Bundesstraße B 31 verlegt werden. Der Gemeinderat befürwortete bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen entsprechenden Vorschlag der Stadtverwaltung.

Im Zuge der Sperrung der Donaubrücke bei Geisingen wurde der Weg nördlich der Donau, der auch als Teil des Donauradwegs ausgewiesen war, von einer rein landwirtschaftlichen Nutzung ausgenommen und als Gemeindeverbindungsweg auch für den regulären Fahrzeugverkehr freigegeben. Als weiterer Baustein dieser Maßnahme wurde der Radweg auf eine Route südlich der B 31 verlegt und der bisher landwirtschaftlich genutzte Weg als Radweg ausgebaut.

Separate Strecke für die Radler

Diese Umleitung des Donauradwegs sei, erklärte Bürgermeister Martin Numberger, von allen beteiligten Behörden begrüßt worden. In der nach wie vor anhaltenden Übergangszeit habe sich die Trennung von Motor- und Radverkehr als ideale Lösung bewährt. Der Radverkehr sei auf einer separaten Strecke isoliert, wodurch sich Unfälle mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen vermeiden ließen. Auch wenn nach der Öffnung der Donaubrücke die Nutzung der nördlichen Route für den Autoverkehr nicht mehr gestattet sei, werde ein separater Radweg die Attraktivität für den Radverkehr weiter steigern.

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Zudem sei, so der Bürgermeister weiter, die südliche Streckenführung entlang der Donau aus touristischer Sicht attraktiver und die Radverbindungsstrecke zwischen Gutmadingen und Geisingen falle einen Kilometer kürzer aus als die Nordroute.

Dieser Argumentation schloss sich auch der Gemeinderat an und befürwortete einstimmig die dauerhafte Streckenführung des Donauradwegs zwischen Gutmadingen und Geisingen auf der südlich der Bundesstraße gelegenen Route. Auf Basis dieses Gemeinderatsbeschlusses wird die Stadtverwaltung beim Verkehrsministerium Baden-Württemberg einen entsprechenden Antrag stellen.

Zu klären ist auch, ob die bislang provisorische Nutzung von Privatgelände der Stadtmühle dauerhaft weiter für die Anbindung der Südstrecke an den angestammten Verlauf des Radweges genutzt werden kann oder eine alternative Strecke, die über städtisches Gebiet führt, für den Radverkehr ertüchtigt wird.