Nach den beiden Impfdurchgängen im Pflegeheim in Geisingen war das mobile Impfteam nun erneut in der Gemeinde im Einsatz: Knapp 100 Personen wurden in der Sozialstation St. Beatrix gegen das Coronavirus geimpft. Dies ging trotz der stattlichen Anzahl der Teilnehmer relativ schnell vonstatten. Grund dafür war eine umfangreiche Vorbereitung.

Viel bürokratische Vorarbeit

Laut Renate Wittenberg, Geschäftsführerin der Sozialstation, ging der Anstoß für die Aktion vom Pflegestützpunkt in Tuttlingen aus. Nachdem geklärt war, dass neben dem Personal auch die Gäste der Tagespflege sowie die Bewohner des Betreuten Wohnens in der Krankenhausstraße geimpft werden sollten, wurden auch diese in die organisatorische Vorbereitung einbezogen. Zunächst mussten alle in Frage kommenden impfberechtigten Personen angeschrieben werden.

Nach der jeweiligen Zusage begann dann die bürokratische Vorarbeit. Mehrere Angestellte der Verwaltung waren damit beschäftigt, die umfangreichen schriftlichen Dokumente vorzubereiten und auszufüllen. Die vor der Impfung obligatorischen Aufklärungsgespräche mussten bei den jeweiligen Hausärzten der Impflinge geführt werden, weil dazu die Zeit des mobilen Impfteams nicht ausreichte.

Transport wurde organisiert

Dann galt es abzuklären, wie die in Frage kommenden Personen zur Sozialstation in Geisingen gelangen könnten. Viele wurden von ihren Angehörigen gefahren, die übrigen wurde mit den Fahrzeugen der Sozialstation zuhause abgeholt und nach der Impfung auch wieder dorthin zurück gebracht.

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Vor der Sozialstation St. Beatrix bildete sich während der Impfaktion eine Warteschlange, aber die konnte rasch abgearbeitet werden. Alle Unterlagen waren vorbereitet und wurden nochmals überprüft. Nach der Impfung mussten die geimpften Personen noch eine Viertelstunde warten, ehe sie dann wieder nach Hause konnten. Die Aktion verlief reibungslos, auch aufgrund der akribischen Vorbereitung und Durchführung. Am 18. März soll dann der zweite Impftermin stattfinden.