Die Zeugen, die sich an die Polizei wandten, befuhren die Autobahn mit relativ hoher Geschwindigkeit in Richtung Singen. Unmittelbar nach der Anschlussstelle Geisingen wurde das Auto der Zeugen durch einen weiß lackierten Audi RS 6 mit Thurgauer Kennzeichen überholt. Der Fahrer nutzte dabei den Seitenstreifen rechts neben der Fahrbahn.

Mit Zürcher Kennzeichen

Der Audifahrer schloss anschließend zu einem schwarz lackierten BMW und zu einem silber lackierten BMW auf. Die Kennzeichen der beiden BMW trugen jeweils ein ZH-Kennzeichen für den Kanton Zürich oder die Stadt Zürich.

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Die weitere Handlung verlief „nach dem mittlerweile allseits bekannten Tatmuster“ so die Mitteilung der Polizei. Die Fahrzeuge fuhren nebeneinander mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 Stundenkilometern auf beiden Fahrstreifen, verringerten plötzlich auf eine Geschwindigkeit von etwa 150 Stundenkilometern und bremsten so den nachfolgenden Verkehr aus, wobei es zur Gefährdung der Insassen nachfolgender Kraftfahrzeuge kam.

Erst ausgebremst, dann beschleunigt

Nach dem Ausbremsen des nachfolgenden Verkehrs beschleunigten die Fahrer der beschriebenen Kraftfahrzeuge stark und fuhren offensichtlich ein verbotenes Autorennen in Richtung des Kreuz Hegau.

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Der beteiligte Audi RS 6 wurde später durch die Zeugen noch einmal auf der Bundesstraße 33 zwischen den Anschlussstellen Steißlingen/Singen und Radolfzell beobachtet. Der tatverdächtige Fahrer wurde wurde als männlich, etwa 40 Jahre alt und Glatzenträger beschrieben.

Verkehrsdienst nimmt Zeugenaussagen auf

Personen, die auf der Bundesautobahn A 81 durch die beschriebene Tathandlung gefährdet oder behindert wurden oder der Polizei sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen oder zu ihren Kraftfahrzeugen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsdienst Mühlhausen-Ehingen unter der Nummer 07733 /99600 zu melden.

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