Voraussichtlich ab dem kommenden Jahr wird es in Gutmadingen mit der Ausweisung von Baumurnengräbern eine neue Bestattungsform geben. Wie Ortsvorsteher Norbert Weber bei der Ortsbegehung des Ortsschaftsrates erläuterte, ist vorgesehen, den Bereich links neben der Leichenhalle komplett neu zu gestalten.

Angelegt werden soll eine Rasenfläche, auf der zwei Bäume gepflanzt werden. Um dieselben können sodann die Baumurnengräber angelegt werden. Die Einteilung des Platzes soll je nach Bedarf auch Erdrasengräber ermöglichen.

Ortschaftsrat stimmt Plänen für den Friedhof einstimmig zu

Wie der Ortschef informierte, sollen die Baumurnengräberfelder innerhalb des Stadtgebietes einheitlich gestaltet werden. Entsprechende Vorschläge zeigte er auf. Im zentralen Bereich besteht ein gewisser örtlicher Gestaltungsspielraum. Das vorgestellte Konzept fand die einhellige Zustimmung de Ortschaftsrates.

Ein weiterer Kernpunkt der Sitzung bildete die Anmeldung der Haushaltsmittel für 2021. Neben der Restfinanzierung der Erschließung des Neubaugebiets „Westäcker“ bildet der Friedhof einen Investitionsschwerpunkt. Das Dach der Leichenhalle ist in die Jahre gekommen und undicht. Der Kostenvoranschlag für die Maßnahme einschließlich Nebenarbeiten lautet auf 70.000 Euro. Für das Baumurnengrabfeld sind 6000 Euro errechnet.

Tempo-Messanlagen an den Ortsschildern erwünscht

Darüber hinaus soll der Abfallcontainer etwas abgesenkt werden, damit er leichter beschickt werden kann. An der bisherigen Lagerstätte sind Boxen für Erdmaterial und Splitt vorgesehen. Für den Vereinsraum im Rathaus stehen Renovierungsarbeiten mit 19.000 Euro an.

Der Ortschaftsrat erachtet eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an der Ortseinfahrt aus Richtung Geisingen mit 1800 Euro für notwendig – und auch eine an der Ortsausfahrt. Im Treppenhaus des Gemeinschaftshauses bedarf es einer Akustikdecke für 4900 Euro. Erinnert wird an den Feinbelag an der Straße Am Kirchenbach. Hinzu kommen Unterhaltungsarbeiten an Straßen und Feldwegen.