Die Geisinger Verwaltung sieht an den Geländern von zwei Brücken im Gebiet Handlungsbedarf, um dort für mehr Sicherheit zu sorgen. Einmal an der Brücke über die Aitrach in Kirchen-Hausen im Ried und am Steg über den Donaualtarm in Geisingen selbst.

Im vergangenen Jahr freute sich Kirchen-Hausen über eine neue Brücke und sanierte zwei bereits bestehende im selben Rutsch. Nun steht die Geländer-Erneuerung nur noch bei der Brücke unmittelbar in Ortsnähe von Kirchen an.

Streben-Abstand ist zu groß

Vor einigen Jahren erst sanierte man den Fußgängersteg über den Donaualtarm in Geisingen. Die Brücke ist aus Stahl und hat einen Holzbohlenbelag. Die Abstände der Streben am Geländer sind so groß, dass eine Gefahr für kleine Kinder besteht, von der Brücke zu fallen.

Es ist zwar noch nie ein Kind dort in den Altarm gefallen und auch früher nicht in die Donau, die hier bis zur Begradigung geflossen ist, aber die Verwaltung will diese Gefahr für die Zukunft ausschließen. Christian Butschle, Bauamtsleiter, hatte sich schon im vergangenen Jahr bei der Haushaltsplanberatung für diesen Schritt eingesetzt und ihn mit der Sicherungspflicht begründet.

10.000 Euro für das Geländer

In diesem Jahr stellt der Haushalt 10.000 Euro für das Geländer über den Donaualtarm in Geisingen sicher. Weitere 15.000 Euro gehen nach Kirchen-Hausen für ähnliche Bauarbeiten am dortigen Brückengeländer. Experten müssen Brücken in regelmäßigen Abständen prüfen, um deren Sicherheit garantieren zu können. Eine solche Überprüfung soll in diesem Jahr ebenfalls noch in Auftrag gegeben werden.

Für weitere größere und kleinere Projekte im Straßenbau sind im Haushalt 950.000 Euro angesetzt. Sie sollen für die Sanierung von Gemeindestraßen, Feldwegen, für Neubaumaßnahmen und die Erschließung des Baugebiets Westäcker in Gutmadingen zur Verfügung stehen. Auch ein Kreisverkehr zur Anbindung des neuen Baugebiets an die Kreisstraße soll kommen.

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