Ein Fahrradfahrer hat am Sonntag, 17. Mai, einen toten Biber auf einer Sandbank in der Donau entdeckt. Da die Donau derzeit wenig Wasser hat, gibt es viele Sandbänke, deshalb mussten Bauhof-Leiter Karl Cech und Geisingens Bürgermeister Martin Numberger trotz bekannter Koordinaten und einem Foto des Fundortes gemeinsam nach der Stelle suchen. Nach einigen Anläufen fanden sie dann die richtige Sandbank in der Nähe zur Gemarkungsgrenze Neudingen.

Von Mähwerk getötet?

Bürgermeister und Bauhof-Chef bargen den Biber und legten das tote Tier in einen Plastiksack. Die Biber-Beauftragte des Regierungspräsidiums, Bettina Sättele, holte ihn dann am Sonntag ab. Der Biber hatte eine Verletzung, die vermutlich von einem Mähwerk stammt.

In der Nähe des Fundortes wurde eine Wiese gemäht, um das Gras zu silieren. Falls der Biber hier verletzt wurde, ist unklar, wie er von dort auf die Sandbank gelangen konnte. Eventuell hat er er schwerverletzt zurück in die Donau gefunden, es kann aber auch sein, dass er von weiter donauaufwärts stammt und mit dem Wasser abgetrieben wurde, bis er auf der Sandbank strandete. Aufgrund des Zustandes des toten Körpers lag er aber wohl schon einige Tage in der Donau.

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