Die Lehrerkollegien der drei Geisinger Grundschulen sind dabei, einen Medienentwicklungsplan für die Schulen in der Kernstadt sowie den Ortsteilen Kirchen-Hausen und Leipferdingen zu erarbeiten. Diese Pläne sind Voraussetzung dafür, um die Fördermittel aus dem Digitalpakt für Schulen abrufen zu können, der für die drei Schulen ein festgelegtes Förderbudget von 71 100 Euro vorsieht.

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Da es, wie Bürgermeister Martin Numberger erklärte, für die weiteren Arbeiten an den Medienentwicklungsplänen sinnvoll sei, dass die Schulen wüssten, mit welcher Ausstattung sie rechnen können, hat der Gemeinderat jetzt eine Entscheidung darüber getroffen.

Jeweils in Klassensätzen

Demnach umfasst das Ausstattungspaket für den digital gestützten Unterricht Beamer, Dokumentenkameras, Leinwände, Laptops für Lehrer sowie Tablets für die Schüler, wobei die Grundschule Geisingen aufgrund ihrer Zweizügigkeit zwei Klassensätze erhält, die Grundschulen Kirchen-Hausen und Leipferdingen jeweils einen Klassensatz. Datensicherheit, Serviceleistungen sowie die Betreuung von Hardware, Software und Netzwerk seien gewährleistet, bestätigten die Schulleiterinnen auf Nachfrage aus dem Gemeinderat.

Stoffler begrüßt Gleichbehandlung

Die Fraktionssprecher Christoph Moriz (CDU) und Uwe Kraft (SPD) betonten einmal mehr, dass sie die zeitgemäße, angemessene Digitalausstattung der Geisinger Schulen grundsätzlich befürworten, die Digitalisierung aber nicht „als Allheilmittel“ betrachten, sondern der „analoge Unterricht“ gerade an den Grundschulen auch in Zukunft nicht zu kurz kommen dürfe. FW/FDP-Stadtrat Holger Stoffler begrüßte, dass die drei Schulen gleichberechtigt behandelt werden, was die digitale Ausstattung anbelangt.

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