Geisingen ist zurzeit von Baustellen umzingelt: An allen drei Zufahrtsstraßen wird gebaut. An der Kreisstraße in Richtung Unterbaldingen wird seit Mitte März der Radweg gebaut, ferner werden dort Leerrohre für das Glasfaser mit verlegt.

Außerdem erhält die Kreisstraße bis zur Gemarkungsgrenze einen neuen Fahrbahnbelag. Im Süden wird die Donaubrücke abgebrochen, Beton und Stahl ist sauber getrennt, der Beton ist geschreddert. Rund 2000 Kubikmeter warten als Recyclingmaterial auf eine neue Verwendung.

„Danuvia 81 – Nord“ wird erschlossen

Und seit wenigen Tagen wird nun entlang der dritten Zufahrt nach Geisingen, der Tuttlinger Straße, ebenfalls gebaut. Dort sind an zwei verschiedenen Stellen Bagger und andere Baumaschinen im Einsatz. Hier wird das Gewerbegebiet Danuvia Nord, der Bereich zwischen Autobahn und der Tuttlinger Straße, für Gewerbeansiedlungen erschlossen.

Bisher ging es um die Ansiedlung von Firmen im südlichen Teil. Nun geht es auch im nördlichen Teil des Gewerbegebietes los. In zwei Losen wurden die Arbeiten ausgeschrieben, und zwei verschiedene Firmen erhielten den Zuschlag: Die Firma Behringer aus Hüfingen hat mit ihrem Los den größten Anteil. Es umfasst den westlichen Teil des Gebietes und erfordert einen Aufwand von 515.099 Euro.

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Der Gemeinderat hatte im April im Rahmen der Ausschreibung den Zuschlag dafür erteilt. Die Arbeiten erfolgen nicht nur im Norden, sondern auch südlich der Tuttlinger Straße. Im Norden sind bereits einige Grundstücke verkauft und die Investoren wollen nunmehr ihre Bauvorhaben realisieren.

Blumberger Firma arbeitet im Osten

Der zweite Abschnitt ist im Osten und beinhaltet neben einer Straße ins Gewerbegebiet auch eine neue Anbindung an den Kreisverkehr. Diese Arbeiten führt die Firma Steuer aus Blumberg aus, der Umfang liegt finanziell bei rund 173.000 Euro. Trotz unsicherer Haushaltslage werden beide Maßnahmen durchgeführt, die Baukosten sind ja durch Grundstücksverkäufe einschließlich der Erschließungskosten größtenteils gedeckt.

Da die Tuttlinger Straße die einzige Zufahrtsstraße für den Schwerverkehr und für Busse ist, ist eine Vollsperrung für die Verlegung von Leitungen nicht möglich. Für die Arbeiten kommt deshalb nur eine halbseitige Sperrung und eine Ampelregelung in Betracht.