Sowohl in den Stadtteilen, wo die jeweiligen Ortsvorsteher die Ansprache hielten, wie auch in Geisingen. Die meisten Ansprachen fanden in den jeweiligen Kirchen nach den Gottesdiensten am Samstag oder Sonntag statt. Bürgermeister Martin Numberger hatte bereits im Vorfeld des Gedenktages betont, dass er es auch in Zeiten von Auflagen wegen Corona für wichtig hält, den Opfern zu gedenken.

Dies brachte der Bürgermeister auch bei seiner Ansprache in der Kirche zum Ausdruck. Zeitzeugen der beiden Kriege werden immer weniger und mit jedem weiteren Jahr gehen diese Erinnerungen in Vergessenheit über, sagte er. Das gelte auch für die Ereignisse vor Ort, womit er die Geschehnisse des Pflegeheimes während des Nationalsozialismus ansprach. Kriege mit Opfern und Vertreibung sind allgegenwärtig, und jeder sei aufgerufen, sich für Frieden einzusetzen. Ohne musikalische Begleitung legte Numberger mit der Vorsitzenden des VdK, Marianne Elsässer, einen Kranz am Ehrenmal in Geisingen nieder.