Die drei Grundschulen der Region Geisingen sind teilweise mit neuen Medien ausgestattet, teilweise fehlen aber noch Geräte wie Lehrerlaptops oder auch die Einrichtung der Leitungen und Verbindungen. Diese Arbeiten laufen derzeit, da gab es im einen oder anderen Fall Lieferprobleme mit Adaptern, die aber nun ebenfalls geliefert wurden.

Die Schüler freuen sich auf den Alltag, wie die Schulleiterinnen Angela Lutsch (Geisingen), Simone Rudolf (Kirchen-Hausen) und Katja Maier (Leipferdingen) einhellig betonen. Es sei wieder normaler Unterricht, wenn auch mit Tests zweimal in der Woche sowie mit Mundschutz. Das aber sei für die Schüler kein Problem, das Testen funktioniere sehr gut und sei schon zur Routine geworden, wie die Schulleiterinnen betonen. Die Schüler werden am Montag und Donnerstag getestet oder nehmen die Tests unter Aufsicht selbst vor und erhalten eine Bescheinigung, die auch für den Freizeitsport erforderlich ist.

Corona bestimme den Schulalltag, gerade die Erstklässler hätten noch nie einen anderen Schulalltag erlebt, erläutert Angela Lutsch. Viel Unterrichtsausfall, Notbetreuung, Schule zu Hause und nun endlich wieder in der Schule und das in der Grundschule fast im Normalbetrieb. Die Pandemie hat auch dazu geführt, dass die Grundschulen technisch enorm aufgerüstet worden sind, dafür gibt es Förderprogramme.

Großer Arbeitsaufwand auch in der Stadtverwaltung

In deren unterschiedlich hohen bürokratischen Aufwand hat sich die stellvertretende Hauptamtsleiterin Nina Zeller intensiv eingearbeitet. Aus dem Corona-Sonderprogramm wurden 45 Tablets für die Schüler gekauft, darüber hinaus 65 Geräte als Klassensätze. Wenn ausgeliehene Schülergeräte zurückgegeben sind, stehen sie zusätzlich zu den Klassensätzen zur Verfügung. Und der Unterricht wird immer mehr digital, wenn auch erst intensiv in den Klassen drei und vier. Die ersten beiden Klassen sind weniger an den Laptops, obwohl auch ihnen die neuen Medien nicht unbekannt sind.

Wenn die Verbindungen noch nicht ganz klappen, sind die Schüler kreativ. Das gilt gerade für Kirchen-Hausen. Dort ist im alten Schulhaus, also im Rathaus, kein entsprechender Empfang, die Schüler gehen mit den Geräten in die Pausenhalle. Entweder sitzen sie dort auf der Treppe oder liegen einfach auf dem Boden. Was noch fehlt, sind die Lehrerlaptops. Das liege aber an den unterschiedlichen Förderprogrammen, hierfür sei wieder ein anderes Grundlage für Zuschüsse, wie Nina Zeller betont, die Verwaltung erledige gerade die Förderanträge und Bestellungen. Hierfür seien die Medienentwicklungspläne der Schulen die Grundlage.

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Installiert sind die Beamer in den Klassenzimmern aller Grundschulen, die Elmos (Nachfolger der Tageslichtprojektoren) sind ebenfalls geliefert. Das Lernen mit den Schülerlaptops und ihren Programmen mache den Schülern enorm Spaß, wie die drei Schulleiterinnen betonen. Am Ende des Unterrichts werden die Geräte in Kisten gesteckt und aufgeladen. Die Lehrkräfte können dann auf ihren Geräten kontrollieren, wie weit die Schüler mit den Arbeiten gekommen sind.