Im Vergleich zu anderen Kreisregionen war das Gebiet Immendingen deutlich weniger von Infektionen betroffen, etwas mehr Infizierte meldete Geisingen. Inzwischen ist die Zahl der Corona-Kranken im Verwaltungsraum Immendingen/Geisingen noch weiter zurückgegangen. So gab es zuletzt in Immendingen gar keine Corona-Fälle mehr und vier von der Krankheit genesene Personen, in Geisingen waren es noch zwei Kranke und 14 Genesene.

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Mit verhaltenem Optimismus bezüglich der Corona-Situation sind die Verantwortlichen beim Landkreis Tuttlingen ins lange Wochenende gegangen, ehe an diesem Montag nun die ersten Lockerungen der bisherigen Maßnahmen gegen die Krankheit in Kraft treten.

Bild: Schönlein, Ute

477 Infektionen im Landkreis

Die Dynamik des Infektionsgeschehens hat sich kreisweit zuletzt etwas abgeschwächt. Stand Freitag gab es 477 Infektionen im Landkreis Tuttlingen, darunter neun neue Fälle. Davon waren 124 noch erkrankt, wobei sieben in der Kreisklinik behandelt wurden und 108 in häuslicher Isolation waren. 339 zuvor infizierte Menschen hatten sich von der Krankheit erholt und waren genesen. 14 Corona-Tote gab es kreisweit zu beklagen.

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Was die Entwicklung der Corona-Situation im Landkreis Tuttlingen angeht, so gab es Mitte März noch wenige Meldungen von Neuerkrankungen. Ab Ende März bis Mitte April stiegen die Zahlen deutlich an und erreichten mit 41 neu Infizierten am 3. April den höchsten Stand.

Fünf Meldungen pro Tag

Danach gingen die Neuerkrankungen zurück auf ein Niveau von rund fünf Meldungen am Tag. Am stärksten von Corona betroffen war im Kreis Tuttlingen die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen, allerdings wuchs zuletzt auch die Gruppe der über 80-Jährigen. Das Gesundheitsamt geht daher davon aus, dass es noch zu einer Zunahme von komplizierten Krankheitsverläufen kommen könnte.

Die Gefahr der zweiten Welle

Trotz der vorerst etwas optimistischeren Stimmung, die Landrat Stefan Bär und der Vorsitzende des Bürgermeisterkreisverbandes des Gemeindetags, Rudolf Wuhrer, zuletzt zeigten, warnen Experten des Gesundheitsamts, dass sich die Lage kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern könne. Die Gefahr einer zweiten Corona-Welle sei noch nicht gebannt.

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Der Landkreis hat die letzten fünf Wochen jedoch genutzt, um sich auf eine erneute Verschlechterung der Situation vorzubereiten. Man hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um beispielsweise auf einen Überlauf an Patienten im Klinikum Tuttlingen eingestellt zu sein. Auch die notwendige Schutzausrüstung steht bereit.

Seit einer Woche gilt nun die erweiterte Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Darin geregelt sind unter anderem die sukzessive Inbetriebnahme der Schulen, die Kontaktpflege im öffentlichen Raum sowie das verpflichtende Tragen von Masken während des Aufenthalts in Ladengeschäften oder im öffentlichen Personennahverkehr.

Gemeindeverwaltungen öffnen wieder

et und haben zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen im Sinne der Bürger und Mitarbeiter getroffen.

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