Zwischen dem neuen Wasserwerk des Zweckverbandes Wasserversorgung unteres Aitrachtal und Kirchen-Hausen werden an mehreren Stellen Leitungsrohre verlegt. Die Arbeiten an und in der Wasseraufbereitungsanlage sind nach der witterungsbedingten Zwangspause Anfang des Jahres wieder in vollem Gang, die Rohbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

Derzeit laufen die Arbeiten zwischen dem Wasserwerk und dem Tiefbrunnen IV in Kirchen-Hausen. An mehreren Stellen wird hier gleichzeitig gearbeitet und gegraben, überall liegen blaue Kunststoffrohre im Gelände, die Stück für Stück eingegraben und verschweißt werden. Teilweise erfolgt die Verlegung der neuen Rohre unter der Aitrach im Bohr-Spülverfahren, hier werden diese unterirdisch verlegt, ohne dass aufgegraben werden muss.

Vom Tiefbrunnen ins Wasserwerk

Das Grundwasser, das von den einzelnen Tiefbrunnen vom Verband entnommen und filtriert wird, wird künftig zuerst zum neuen Wasserwerk gepumpt, dort aufbereitet und entkalkt und erst danach in die beiden Hochbehälter Hausener Berg (oberhalb von Kirchen-Hausen) sowie Kohlerberg in Aulfingen gepumpt.

Von dort aus werden die Abnehmer in den einzelnen Gemeinden versorgt, in aller Regel haben die Gemeinden für ihre Gebiete noch eigene zusätzliche Behälter, die mit Aitrachwasser gefüllt werden. Sie dienen auch als Puffer für Unterbrechungen in den Versorgungsleitungen, was immer wieder einmal vorkommt.

Wassermeister ortet alte Rohre

Bevor die Bagger anrollen, müssen natürlich die alten, noch im Betrieb befindlichen Leitungen gesucht und geortet werden, damit diese nicht bei den Baggerarbeiten zerstört werden. Wassermeister Andreas Schellhammer vom Zweckverband ist deshalb mit einem Suchgerät unterwegs und markiert den Leitungsverlauf.

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Am neuen Wasserwerk wird außerdem das Flachdach abgedichtet und gedämmt, hier wird eine Photovoltaikanlage montiert, mit der der benötigte Betriebsstrom zumindest tagsüber selbst produziert werden kann.