Die Bürger in der Region Geisingen wählen am kommenden Sonntag, 30. Juni, einen neuen Bürgermeister. „Wahlberechtigt sind 4856 Bürger der Raumschaft Geisingen„, informierte Hauptamtsleiter Thomas Schmid, der auch Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses ist. Gewählt ist derjenigen Bewerber, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.

Gewählt wird in der Raumschaft Geisingen in den fünf Wahlbezirken von acht bis 18 Uhr. Die Wahlbezirke sind die jeweiligen Rathäuser. In Geisingen ist das Wahllokal im Dachgeschoss, es ist über einen Aufzug behindertengerecht zu erreichen, und zwar von der Rückseite zur Stadtkirche hin. Die Wählerinnen und Wähler müssen die Wahlbenachrichtigung sowie ein amtliches Dokument wie Personalausweis oder ähnliches mitbringen. Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln, die den Wählerinnen und Wählern in den jeweiligen Wahllokalen ausgehändigt werden.

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Der Stimmzettel enthält die Namen der beiden offiziellen Bewerber in der Reihenfolge der Abgabe der Bewertungen, also Thomas Braun und Martin Numberger. Der Wähler ist aber nicht an die beiden Vorschläge gebunden, er kann für die Wahl eines Bürgermeisters wählbare Personen aufführen. Diese müssen über 25, dürfen aber nicht älter als 68 Jahre sein und sind zudem für eine zweifelsfrei Identifizierung aufzuführen. Sie müssen Deutsche sein, können aber auch Unionsbürger sein. Wichtig ist, dass hinter dem Namen ein Kreuz oder eine 1 steht, das Durchstreichen von Namen allein gilt nicht. Wer beleidigende Angaben zu einem Kandidaten macht, dessen Stimmzettel ist ungültig, wie auch desjenigen, der mehr als eine Person wählt.

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Mit dem Auszählen der Stimmen wird um 18 Uhr sofort nach Ende der Wahlhandlung begonnen, mit dem Ergebnis wird zwischen 18.30 und 18.45 Uhr gerechnet. Das Ergebnis wird vor dem Rathaus bekannt gegeben, außerdem ist es im Internet auf der Homepage der Stadt abrufbar.

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Wer am Wahltag verhindert ist, kann auch Briefwahl beantragen. Wahlscheine können bis Freitag, 28. Juni, 18 Uhr, im Rathaus Geisingen, Bürgerbüro (Einwohnermeldeamt, Zimmer 008) beantragt werden. Wer hierzu Fragen hat, kann sich an die Stadtverwaltung Geisingen wenden.

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Vor acht Jahren lag die Wahlbeteiligung insgesamt bei nur 38 Prozent, am schlechtesten war sie in Geisingen mit 26,69 Prozent, wobei hier noch das Pflegeheim enthalten ist. Die Auszählung der Stimmen ist öffentlich, jeder Wahlberechtigte hat Zutritt zu den Räumlichkeiten, soweit das ohne Beeinträchtigung des Wahlgeschäftes, also Wahlhandlung und Auszählung, möglich ist. Der Gemeindewahlausschuss tagt dann am Montag, 1. Juli, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Tagesordnungspunkt ist die Ermittlung und Feststellung des Ergebnisses der Bürgermeisterwahl.

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