Gerade die jüngere Generation bezieht Informationen zunehmend aus dem Internet. Deshalb hat der SÜDKURIER die Online-Präsenzen von Thomas Braun und Martin Numberger, den beiden Bewerbern um das Amt des Geisinger Bürgermeisters, unter die Lupe genommen.

  • Internet-Präsenz: Fehlanzeige bei Thomas Braun, dem 50-jährigen Dienstleister rund um Haus und Hof aus Kirchen-Hausen, sofern es um eine eigenständige Internet-Präsenz geht. Auf eine Webseite als Online-Informations- und Werbeplattform in eigener Bewerbersache verzichtet der Bürgermeisterkandidat aus Kirchen-Hausen. Braun konzentriert sich auf die sozialen Medien – genauer: Facebook.
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Anders sieht die Sache bei Martin Numberger aus. Der 36-jährige Jurist, der mit seiner Familie in Überlingen lebt und der im Landratsamt Tuttlingen arbeitet, hat unter der Adresse www.martin-numberger.de eine eigene, ganz auf seine Bewerbung um das Geisinger Bürgermeisteramt zugeschnittene Webseite kreiert. Diese ist, was Design und inhaltliche Struktur anbelangt, einfach und übersichtlich gehalten. Besucher der Webseite erfahren auf der Homepage sowie in den Rubriken „Person“ und „Ziele“ schnell das Wesentliche zur Person Martin Numbergers und seine Motivation, sich für das Bürgermeisteramt in Geisingen zu bewerben. Der Rubrik „Termine“ sind – man ahnt es schon – die wesentlichen Wahlkampftermine zu entnehmen, die Numberger in der Zeit von Dienstag, 28. Mai bis zum Wahltermin am Sonntag, 30. Juni, absolviert.

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In der Rubrik „Aktuelles“ geht Numberger knapp gehalten in Wort und Bild auf seine absolvierten Wahlkampfstationen ein. Die Informationen in diesem Bereich allerdings nicht ganz so taufrisch, wie die Rubrikbezeichnung vermuten lässt: Der jüngste Eintrag stammt vom 9. Juni. Auf Facebook ist Martin Numberger deutlich tageaktueller unterwegs.

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  • Soziale Medien: Sowohl Thomas Braun als auch Martin Numberger haben auf der Social-Media-Plattform Facebook Profile ins Leben gerufen, die speziell auf die Bürgermeisterwahl in Geisingen abzielen. Das Profil von Thomas Braun findet sich unter www.facebook.com/Thomas-braun. Das Informationsangebot, das Braun bereithält, ist allerdings sehr überschaubar. Zur Person ist gar nichts zu erfahren, wahrscheinlich setzt Thomas Braun auf seinen in der Region Geisingen unzweifelhaft hohen bis sehr hohen Bekanntheitsgrad. Immerhin finden sich eine knappe Handvoll Fotos und eine ganze Reihe an Beiträgen – so genannte „Postings„ – die Braun auf seinem Facebook-Profil eingestellt hat.
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Die Postings beschränken sich im Wesentlichen auf unkommentierte Online-Links zu SÜDKURIER-Artikeln, die unter www.suedkurier.de zur Bürgermeisterwahl in Geisingen erschienen sind. Er sei sich schon im Klaren darüber, dass seine Facebook-Präsenz zu wünschen übrig lasse, er komme aber ganz einfach aus zeitlichen Gründen nicht dazu, sich intensiv darum zu kümmern, meinte Thomas Braun im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Mehr Zeit und Energie wendet ganz offensichtlich Martin Numberger für seine Facebook-Präsenz auf. Unter www.facebook.com/MartinNumbergerGeisingen schildert er tagesaktuell in Wort, Bild und teilweise auch mittels Kurzfilmen seine Eindrücke von den Wahlkampfstationen, die er absolviert hat.

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Neben den selbstverfassten Postings finden sich derzeit rund 30 Fotos und eine Handvoll Filme auf Numbergers Facebook-Präsenz. Auf anderen Social Media-Plattformen wie Instagram, Youtube oder Twitter sind Braun und Numberger wahlkampfspezifisch nicht unterwegs, Thomas Braun tummelt sich aber schon seit längerem und unabhängig vom Geisinger Bürgermeisterwahlkampf auf Facebook und Youtube herum.

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  • Resonanz: Die Resonanz auf die Facebook-Profile der beiden Bewerber um das Geisinger Bürgermeisteramt fällt überschaubar aus. Numbergers Facebook-Profil gefällt immerhin knapp 400 so genannten „Freunden“, seine Postings werden vereinzelt kommentiert. Thomas Braun kommt auf rund 120 „Freunde“. Würde der Wahlkampf ausschließlich über die sozialen Medien entschieden, hätte demnach Martin Numberger die Nase vorn.
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