Die Geisinger Katholiken feierten ihr höchstes Kirchenfest, das Heilig-Kreuz-Fest am Sonntag. Der Festgottesdienst, den Pfarrer Adolf Buhl nach seinem Urlaub zelebrierte, war sehr gut besucht. Gestaltet wurde der Gottesdienst vom gemeinsamen Kirchenchor Gutmadingen/Geisingen. Die Sänger haben seit acht Wochen miteinander für dieses Ereignis geprobt.

Der Geisinger Chor ist bekanntlich derzeit ohne Dirigent. Schon vor zwei Wochen fand ein gemeinsamer Auftritt beim Gutmadinger Kirchenfest statt.

Nach dem Festgottesdienst zog die Prozession zur Heilig-Kreuz-Kapelle in den Westen der Stadt. Angeführt wurde die Prozession von der Stadtmusik unter der Leitung von Rudolf Barth. An der Heilig-Kreuz-Kapelle fand der Abschluss des kirchlichen Teils des Heilig-Kreuz-Festes mit dem Schlusssegen statt. Beim Kreuzfest sind auch zum letzten Mal die Erstkommunikanten in ihren Kommunionkleidern mit dabei.

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Zur weltlichen Feier des Kreuzfestes lud der katholische Kirchenchor Geisingen dann ins Pfarrheim ein. Die Chormitglieder nahmen statt dem Notenbuch das Küchenmesser, das Serviertablett oder die Kuchenschaufel zur Hand und bewirteten die Gäste im gleich voll besetzten Pfarrheim. Der erste Ansturm war heftig, die Chormitglieder waren und sind aber festerfahren aus den Vorjahren und versorgten die Besucher zügig und rasch mit deftigen und herzhaften Speisen, aber auch mit Kuchen. Zum Frühschoppen und Mittagessen unterhielt Jürg Hauser die Besucher.