Das Kinderferienprogramm 2019 ist bereits Geschichte. „Es waren über 40 Angebote im Plan, so viele wie schon lange nicht mehr“, bilanziert Sonja Stepani von der Stadtverwaltung mit Blick auf das diesjährige Angebot. Bei Sonja Stepani liefen die Fäden für An- und Abmeldung zusammen. „Wir hatten aber auch so viele Abmeldungen wie noch nie“, betont sie rückblickend. Bei manchen Angeboten waren es weniger Kinder, bei anderen wiederum mehr. „Bei der Stadt gemeldete Teilnehmer waren es insgesamt 235, neun weniger als im Vorjahr“, so Sonja Stepani. Die Zahl ist aber durchaus höher, weil bei etlichen Veranstaltungen noch kurzfristig Kinder hinzukamen. Drei Veranstaltungen fielen aus, eine aufgrund von persönlichen Verhinderungen der Akteure und gleich zwei wegen zu wenigen Anmeldungen.

Vereine und Privatpersonen, aber auch die Stadt sowie die Jugendsozialarbeit haben sich im Vorfeld der Angebote viel Gedanken über den Ablauf und den Tag gemacht. Die Schulsozialarbeit hatte zahlreiche Aktionen vorbereitet, die abwechselnd in Immendingen oder in Geisingen stattfanden und für Kinder aus beiden Gemeinden offen waren. Im Rahmen des Ferienprogramms fanden auch Ausflüge oder Exkursionen statt, etwa zum Kinder- und Jugendmuseum nach Donaueschingen, zum Flughafen Stuttgart, und traditionell zur Naturbühne Steintäle. „Man hat den Eindruck, dass viele Kinder mal vorsorglich angemeldet wurden“, betont Sonja Stepani, dann aber wieder abgemeldet wurden, weil die Planung der Familie für diesen Tag eine andere als geplant wurde. Wenn man sich rechtzeitig abmeldet, können durch die Stadt oder den Verein die Kinder auf der Warteliste, sofern sie vorhanden waren, informiert werden.

Ärgerlich für alle, für Veranstalter wie für Kinder auf der Warteliste ist das Verhalten mancher Eltern, die Kinder weder zum Programmpunkt zu schicken, noch abzumelden. Einige Termine wurden abgesagt, andere dann doppelt durchgeführt, wie in der Schmiede das Zaubern und Türschilder basteln, oder beim Reitverein. Die Landfrauen haben die Teilnehmerzahl erhöht, um alle Kinder aufnehmen zu können.