Walter Hengstler und Thomas Braun bekommen Konkurrenz. Mit Martin Numberger hat jetzt, wie Hauptamtsleiter Thomas Schmid in seiner Funktion als Vorsitzender des Wahlausschusses bestätigte, ein dritter Kandidat seine Bewerbung für das Amt des Geisinger Bürgermeisters abgegeben. Der 36-jährige Jurist stammt aus Denkingen, wohnt mit seiner Familie in Überlingen und ist beruflich beim Landratsamt Tuttlingen tätig.

Martin Numberger wirft fristgerecht seine Bewerbungsunterlagen für die Wahl des Geisinger Bürgermeisters am 30. Juni in den Rathausbriefkasten.
Martin Numberger wirft fristgerecht seine Bewerbungsunterlagen für die Wahl des Geisinger Bürgermeisters am 30. Juni in den Rathausbriefkasten. | Bild: Stephan Rieger 

Martin Numberger ist in Denkingen aufgewachsen. Nach dem Abitur im Jahr 2002 absolvierte er zunächst einen zweisemestrigen Studiengang in Kirchenmusik, um sich dann der Rechtswissenschaft zuzuwenden – genauer: einem Jurastudium in München. Nach einem zweijährigen Referendariat am Landgericht Stuttgart und dem Abschluss seines Jurastudiums arbeitete Numberger von 2013 bis 2014 als Syndikusrechtsanwalt bei der Landesbank Baden-Württemberg. Anfang 2015 machte er sich in Überlingen als Rechtsanwalt selbstständig. Den Ausschlag für diese berufliche Orientierung von Stuttgart an den Bodensee habe letztlich, so Numberger, die Familie gegeben. Martin Numberger ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau Teresa und den drei Söhnen Julius, Felix und Kilian in Überlingen. Seit Jahresmitte 2016 arbeitet der Familienvater als Jurist beim Sozialdezernat des Landratsamtes Tuttlingen. Neben seiner Familie ist die Musik Numbergers große Leidenschaft. „In der Kirche spiele ich regelmäßig, ein bis zwei Mal pro Woche, Orgel“, erzählt der passionierte Hobbymusiker.

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Er stamme, so Numberger, aus einer Familie, in der die Politik und kommunalpolitische Fragestellungen schon seit jeher eine große Rolle gespielt hätten. Darauf gründe letztlich auch sein aktives politisches Engagement. Martin Numberger war mehrere Jahre Vorsitzender des Kreisverbandes Tuttlingen der Jungen Union, ist nach wie vor stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union und gehört als Pressereferent dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes Tuttlingen an.

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Schon aus grundlegendem kommunalpolitischen Interesse heraus, aber auch, weil er Freunde und Bekannte in der Region Geisingen habe, habe er, erläutert Numberger, die Entwicklungen in Geisingen, insbesondere in den letzten Monaten und Wochen, aufmerksam verfolgt. „Ich bin fest davon überzeugt: In Geisingen lässt sich etwas bewegen. Und das möchte ich sehr gerne im Verein mit den Einwohnern, dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten unter Beweis stellen, sofern mir die Wähler am 30. Juni bei der Wahl zum Geisinger Bürgermeister ihr Vertrauen aussprechen“, umschreibt Numberger seine Motivation, sich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben.

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Nicht zuletzt, weil es seinem Naturell, aber auch seinen Erfahrungswerten im beruflichen und politischen Umfeld entspreche, wolle er aktiv auf die Menschen zugehen. „Wenn es eine Sachfrage zu klären oder eine Herausforderung zu bewältigen gilt, ist der beste Weg, möglichst frühzeitig und möglichst alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. So schafft man am besten die Grundlagen für sachlich fundierte Lösungen und Entscheidungen, die von möglichst vielen mitgetragen werden können“, ist sich Martin Numberger sicher. Deshalb wolle er die Zusammenarbeit mit den kommunalpolitischen Gremien intensivieren und mehr Bürgernähe, etwa in Form von Bürgerversammlungen, praktizieren.

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Am Freitag, 31. Mai, startet Numberger seine persönliche Vorstellungsrunde in der Region Geisingen. „Am Vormittag bin ich auf dem Wochenmarkt auf dem Geisinger Postplatz anzutreffen. Am späteren Nachmittag mische ich mich unter die Besucher des Bezirksmusikfests in Kirchen-Hausen. Ich freue mich darauf, bei dieser Gelegenheit mit möglichst vielen Einwohnern Geisingens und seiner Ortsteile ins Gespräch zu kommen“, blickt Martin Numberger diesen ersten beiden Terminen, die er als Bewerber um das Amt des Geisinger Bürgermeisters wahrnehmen wird, entgegen.