Im Brandfall können sich die Bewohner des Geisinger Weilers Drei Lärchen am Fuße des Wartenbergs darauf verlassen, dass genügend Löschwasser für die Feuerwehr bei einem Einsatz zur Verfügung steht. Denn die Löschwasserversorgung von Drei Lärchen sowie des Wartenbergs ist seit letztem Jahr neu organisiert und baulich neu gestaltet: Statt der Wasserentnahme aus dem alten Hochbehälter erfolgt die Löschwasserentnahme in einem Brandfall künftig aus zwei unterirdischen Löschwasserbehältern mit jeweils 150 Kubikmeter Fassungsvermögen. Grund für die Geisinger Feuerwehr, sich mit der neuen Situation vertraut zu machen und einmal an beiden Behältern den Ernstfall zu üben.

Zum einen mit den Maschinisten der Feuerwehr, die dann unter der Leitung von Kommandant Karl Cech sowohl Wasserentnahmen ausprobiert haben, als auch über den Hydrant die Löschwasserentnahme wieder in den Behältern aufgefüllt haben.

Versorgung früher problematisch

Dies war erforderlich, weil die beiden Wasserbehälter im Hochbehälter Wartenberg durch Edelstahltanks mit einem deutlich geringeren Wasservolumen ersetzt wurden. Damit musste die Stadt Geisingen aber auch Löschwasserversorgung sicherstellen, die auf dem Wartenberg aufgrund seiner Lage ohnehin immer problematisch war.

Nachdem sich die Maschinisten der Feuerwehr mit den Löschwasserbehältern, aber auch mit dem neuen Innenleben des grundlegend sanierten Hochbehälters vertraut gemacht haben, war die zweite Probe und Inaugenscheinnahme angesagt. Dieses Mal wurde mit den Aktiven der Wehr hier geübt. „Denn auch die restlichen Feuerwehrleute müssen in einem etwaigen Brandfall mit den Örtlichkeiten gut vertraut sein“, unterstrich Kommandant Karl Cech.

Im April letzten Jahres wurde mit den Bauarbeiten begonnen, vor der Erneuerung des Hochbehälters mussten zuerst die zwei Löschwasserbehälter gebaut werden. Danach folgte der Umbau des Hochbehälters, diese Arbeiten wurden in diesem Frühjahr abgeschlossen.