Einen überzeugenden Vertrauensbeweis erhielt Jürgen Keller in der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates. In geheimer Abstimmung hat ihn das Gremium einstimmig für eine dritte Amtszeit als Ortsvorsteher zur Wahl durch den Gemeinderat nominiert. Auch sein Stellvertreter Markus Hall wurde geheim für weitere fünf Jahre bestätigt. Beide haben bei der Wahl hohe Stimmenzahlen erreicht. Keller wörtlich: „Ich freue mich, Leipferdingen zusammen mit dem Ortschaftsrat in die Zukunft zu führen. Es soll weiterhin der Leitspruch gelten: Der Sache ergeben, nicht dem Menschen“.

Keller sagte allen Wahlbewerbern Dank, für die acht Sitze im Ortschaftsrat gab es zwölf Kandidaten, was zur höchsten Wahlbeteiligung in der Raumschaft beitrug . In seinem Rückblick erinnerte er an die Vielzahl der Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren realisiert wurden. Zu den herausragenden Maßnahmen zählten der neue Wasserhochbehälter, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, Straßenbaumaßnahmen auf dem Scheibenbuck in der St. Michaelstraße, der Mühltalstraße und Ob den Häusern sowie der Grunderwerb für das Neubaugebiet, die Vorbereitung für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Ferner viele Gestaltungs- und Instandsetzungsarbeiten.

Mit Worten des Dankes wurden die scheidenden Mandatsträger verabschiedet: Dieter Huber und Reimund Dullenkopf hatten nach zehn Jahren nicht mehr kandidiert. Nicht mehr dem Ortschaftsrat angehören nach fünf Jahren Susanne Weh und Heiko Straub, seit 2004 Mitglied des Rates. Anerkennende Worte gab es auch für die ausscheidenden Gemeinderäte Norbert Hafen und Peter Wimmer.

Unter Hinweis auf die mit dem Ehrenamt verbundenen Pflichten vollzog der Ortsvorsteher die Verpflichtung. Wie bisher wurden einige Aufgaben einzelnen Räten direkt zugeordnet. Markus Hall: Land- und Forstwirtschaft und die Gratulation zu Geburtstagen und Goldenen Hochzeiten, Peter Wimmer: Festhalle und Kindergarten, Patrick Frank: Jugendclub, Anke Hornung: Vereinsversammlungen, Romina Frank: Friedhof und Gebäude, Christian Weh: Innerörtliche Straßen. Protokoll- und Urkundspersonen sind Volker Mutzel und Romina Frank. Die erste Arbeitssitzung ist für den 9. September angekündigt mit Beratung über die Gestaltung des Neubaugebietes.