Mit Blick auf die Sanierungs-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im und am Geisinger Kindergarten Am Stadtgraben hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung auf der Basis von Ausschreibungen einen ganzen Strauß an Arbeitspaketen vergeben. Wie Planer und Architekt Thomas Kreuzer erläuterte, sind die Arbeiten zur Ertüchtigung des Dachstuhls, der unvorhergesehene statische Probleme verursacht hatte, mittlerweile abgeschlossen. Bedingt durch diese außerplanmäßigen Arbeiten wird sich laut Kreuzer der ursprüngliche Zeitplan aller Voraussicht nach nicht einhalten lassen. Die Arbeiten werden wohl nicht rechtzeitig zum Beginn des neuen Kindergartenjahres 2019/20 im September abgeschlossen werden können, sondern sich bis Mitte/Ende Oktober hinziehen.

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Die Holzbau- und Dachabdichtungsarbeiten gehen an die Firma Zeller und Jochum, die mit einem Preis von rund 44 400 Euro das günstigste Angebot für dieses Arbeitspaket abgegeben hatte, für das die Kostenprognose bei rund 43 000 Euro lag. Die Planungen sehen im Dachbereich des neuen Anbaus drei Lichtkuppeln vor, mit denen die Innenraumbeleuchtung mit Tageslicht gewährleistet werden soll. Die Lichtkuppeln selbst entsprechen dabei nicht den erforderlichen Brandschutzbestimmungen, werden aber, wie Architekt Thomas Kreuzer erläuterte, um eine Glasinstallation ergänzt, mit der die Brandschutzvorgaben erfüllt werden.

Die Fensterbauarbeiten übernimmt die Firma Reiner aus Mundelfingen zu einem Preis von rund 26 500 Euro, die Kostenprognose für dieses Arbeitspaket lag bei 27 000 Euro.

Deutlich günstiger als in der Kostenprognose, die mit rund 49 000 Euro rechnete, fallen die Schreinerarbeiten aus. Den Zuschlag erhielt die Firma Roß aus Geisingen, die mit rund 38 300 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Mit einem Preis von rund 32 700 Euro kam das einheimische Unternehmen auch beim Arbeitspaket „Küchen“ zum Zuge, für das laut Kostenprognose rund 47 600 Euro angesetzt waren.

Die Schlosserarbeiten vergab der Gemeinderat an die Firma Eichmann aus Hilzingen, die mit einem Preis von rund 33 000 Euro ganz knapp über der mit rund 32 100 Euro angesetzten Kostenprognose lag.

Mit einem Angebotspreis von rund 48 000 Euro erhielt die Firma Hennemann aus Wolterdingen den Zuschlag für die Malerarbeiten. Die Kostenprognose für dieses Arbeitspaket lag bei rund 60 100 Euro.