Die in zwei getrennten Paketen ausgeschriebenen Arbeiten zur Sanierung von zwei asphaltierten Feldwegen – genauer: des Kirchwegs zwischen Aulfingen und Kirchen-Hausen und der Wartenbergzufahrt von Osten her – wollte der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Seinen Zuschlag konnte er aber lediglich für einen der beiden Aufträge erteilen.

Eines der beiden ausgeschriebenen Lose beinhaltet herkömmliche Erd-, Tief- und Straßenbauarbeiten, in deren Verlauf auch Leerrohre für das schnelle Internet verlegt werden sollen. Lediglich ein Angebot erhielt die Stadtverwaltung im Zuge der Ausschreibung dieses Arbeitspakets – und das lag mit einem Preis von rund 233 200 Euro mehr als 30 Prozent über der Kostenprognose, die sich auf rund 178 100 Euro belief. Grund genug – um nicht zu sagen: ein vergaberechtliches Muss – für die Stadtverwaltung, dem Gemeinderat vorzuschlagen, diese Ausschreibung aufzuheben und einen neuen Suchlauf zu starten. Diesem Vorschlag stimmte das Stadtparlament zu.

Deutlich erfreulicher fiel das Ergebnis beim zweiten Los aus. Dieses Arbeitspaket umfasst Sanierungsarbeiten mittels einer speziellen Oberflächenbehandlung, bei der bituminöse Spritzdecken aufgebracht werden. Den Zuschlag für diese Arbeiten erhielt die Firma Deutsche Bimoid aus Freiburg, die mit einem Preis von rund 49 800 Euro das günstigste Angebot im Ausschreibungsverfahren abgegeben hatte und damit auch deutlich unter der Kostenprognose von rund 59 900 Euro lag.

Die Stadtverwaltung sei sich im Klaren darüber, dass beiden Arbeitspakete möglichst zeitgleich und abgestimmt ausgeführt werden sollten, beschied Stadtbaumeister Christian Butschle entsprechende Rückfragen aus dem Gemeinderat.