Der Sportverein Geisingen veranstaltete seinen 15. Kicker-Triathlon auf dem Espen, im Vordergrund stand vor allem der Spaß. Diese Art eines Turniers wurde initiiert, um den rückläufigen Teilnehmerzahlen beim früheren Grümpelturnier entgegenzuwirken. Bei den Grümpelturnieren trafen Laien auf teilweise Aktive trafen, und die Laienmannschaften das Nachsehen hatten, wenn es um die Platzierung ging. Auch das Verletzungsrisiko war beim Grümpelturnier deutlich höher, weil hier fast mit aller Gewalt um den Sieg gespielt wurde.

Den Ball durch das Minitor zu schießen, brachte einen Punkt.
Den Ball durch das Minitor zu schießen, brachte einen Punkt. | Bild: Paul Haug

Beim Kicker-Triathlon gilt es ebenfalls noch ein Kleinfeldturnier zu absolvieren, aber wer hier gewinnt, hat den Triathlon noch lange nicht gewonnen. Insofern können die Fußball-Laien einen Gang zurückschalten und auf die anderen beiden Disziplinen hoffen und bauen. Denn dort gilt es dann, Geschick zu beweisen.

In diesem Hindernis ist der Ball erstmal. Nicht so einfach den da hineinzubringen, und dann aber auch wieder heraus. Beim Fußballgolf war Geschick gefragt.
In diesem Hindernis ist der Ball erstmal. Nicht so einfach den da hineinzubringen, und dann aber auch wieder heraus. Beim Fußballgolf war Geschick gefragt. | Bild: Paul Haug

Etwa beim Fußballgolf. Fünf Spieler einer Mannschaft werden auserkoren, im Wechsel den Ball zu spielen und in die richtige Richtung zu balancieren. Um ein Hindernis herum, in Felder, die durch Heu- oder Strohballen eingefasst wurden, den Ball mit möglichst wenig Berührungen hinein und dann auch wieder hinaus zu bringen. Wer die wenigsten Ballberührungen hat, der ist hier Sieger und bei dieser Disziplin ist eben Geschick gefragt. An manchen Hindernissen verzweifelten manche Mannschaften andere marschierten buchstäblich durch.

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Die dritte Disziplin ist das Torwandschießen. In Öffnungen, die je größer sie waren, wohl einfacher zu treffen waren, aber auch die wenigsten Punkte gaben. Auch hier knallte der Ball oft an die Platte statt einen Zähler zu bringen. Am Ende der drei Disziplinen wurden dann die Punkte zusammengezählt.

Die Dauersieger im Triathlon, die Hexen hatten in diesem Jahr nichts zu lachen, sie wurden sechste, feierten aber wie Sieger.
Die Dauersieger im Triathlon, die Hexen hatten in diesem Jahr nichts zu lachen, sie wurden sechste, feierten aber wie Sieger. | Bild: Paul Haug

Die Geisinger Hexen, bisher Dauersieger mit einer der beiden Mannschaften, hatten in diesem Jahr das Nachsehen, die Mannschaft Hexenjäger machte ihrem Namen alle Ehre und wurde Sieger. Die Hexen wurden zwar Sieger im Fußballgolf, hatten aber beim Kleinfeldturnier nur den vierten Platz erzielt und beim Torwandschießen den dritten, und landeten so auf dem sechsten Platz.

Über diese Aktion freut sich nicht nur die Torfrau, sondern auch der Rest der Mannschaft, der Ball des Gegners wurde gehalten. Die einzige Damenmannschaft wurde Vierte.
Über diese Aktion freut sich nicht nur die Torfrau, sondern auch der Rest der Mannschaft, der Ball des Gegners wurde gehalten. Die einzige Damenmannschaft wurde Vierte. | Bild: Paul Haug

Die einzige Damenmannschaft, die beschwipsten Damen, bewiesen beim Fußballgolf mit dem besten Ergebnis, und auch beim Torwandschießen, dass sie viel Ballgefühl haben und erzielten somit zweimal das beste Ergebnis. Aufgrund des sechsten Platzes beim Kleinfeldturnier wurden sie insgesamt Vierte.

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Am Freitag fand bereits das Turnier mit AH-Mannschaften statt, am Samstag am Vormittag ein solches für die F-Jugendlichen. Das geplante Bambini-Turnier fand nicht statt, da sich aufgrund zahlreicher Bambini-Turniere in der Region keine Mannschaft gemeldet hatte. Am Samstagnachmittag waren dann die Hobby- und Stammtischmannschaften der Aktiven an der Reihe.

Erst an die Bank und von dort ins Tor lernen Kirchen-Hausener Nachwuchskicker.
Erst an die Bank und von dort ins Tor lernen Kirchen-Hausener Nachwuchskicker. | Bild: Paul Haug

Der Triathlon war eine Herausforderung für den SV Geisingen, eine Woche zuvor war man am Straßenfest, baute dort das Zelt ab und auf dem Espen wieder auf. „Aufgrund der Belastung der Mitglieder haben wir uns entschlossen, das Turnier nur an zwei Tagen durchzuführen“, betonte Ralf Jauch vom Vorstandsteam. „Mit der Teilnahme der Mannschaften sind wir zufrieden“, sagte Jauch.