Menschenrettung manuell oder hydraulisch, oder heute und morgen? Schon seit einigen Jahrzehnten wünschen der Kreisbrandmeister und die örtlichen Kommandanten ein Fahrzeug für Höhenrettung, also eine Drehleiter. Die Geisinger Feuerwehr hat die Herbstprobe dazu benutzt, Werbung für die mögliche neue Investition zu machen. Nämlich das Retten von Menschen aus brennenden Gebäuden. So verlief die Herbstprobe bei der Firma Pajunk in zwei Teilen.

Deutlich schneller und bequemer verläuft die Rettung von Menschen mit einer Drehleiter. Sei es stehend im Rettungskorb oder auch mittels Trage. Eine Werbeübung für ein neues Fahrzeug? Bilder: Paul Haug
Deutlich schneller und bequemer verläuft die Rettung von Menschen mit einer Drehleiter. Sei es stehend im Rettungskorb oder auch mittels Trage. Eine Werbeübung für ein neues Fahrzeug? | Bild: Paul Haug

Einmal probte die Geisinger Feuerwehr zusammen mit dem DRK, zwei angenommene Verletzte wurden auf herkömmliche Weise mit der Steckleiter aus dem Gebäude gerettet. Umständliches Zusammenstecken, Aufstellen und dann das Retten von Menschen die zusätzlich gesichert werden müssen, sowohl von Feuerwehrmännern wie auch mit Rettungsleinen. Dann der zweite Teil der Übung, dieses Mal zusammen mit der neuen Drehleiter aus Tuttlingen. Kein Vergleich von der Schnelligkeit und der Möglichkeit der Bergung von Verletzten. Gleich zwei angenommene eingeschlossene Personen konnte, hydraulisch unterstützt, auf einmal geborgen werden. Mit einer Anlegeleiter wäre es völlig unmöglich, Verletzte mit einer Trage zu bergen.

 

Bürgermeister Martin Numberger, der die Übung, die von Mattias Schellhammer kommentiert wurde, ebenso wie viele Schaulustige verfolgte, zeigte sich vom Vorteil einer Drehleiter beeindruckt. Ob das Fahrzeug dann auch finanziert werden kann, ist noch Gegenstand der Beratungen in den nächsten Monaten.