Der Reitverein Kirchen-Hausen hatte am Wochenende bei seinem diesjährigen Reitturnier mit rund 500 Startern wieder ein Teilnehmerfeld so groß wie schon lange nicht mehr. Und das bei Sommerwetter lockte über beide Tage. Es gab nicht wie in den vergangenen Jahren Regen oder auch Sommerwetter mit Unwetter vermischt.

Da aufgrund der Trockenperiode die Entnahme von Wasser aus öffentlichen Gewässern durch das Landratsamt Tuttlingen untersagt wurde, hielt sich auch der Reitverein daran und ließ den Wassergraben trocken, der sonst mit Wasser aus der Aitrach laufend gefüllt war.

Bei den 17 verschiedenen Prüfungen vom Führzügelwettbewerb bis zur Geländeprüfung war alles mit im Programm. Am Sonntag fand dann der Höhepunkt des zweitägigen Turniers mit der Springprüfung Klasse M statt. Für den kleinen Reitverein ist die Ausrichtung eines solchen Turniers eine immense Aufgabe, da sieht man an beiden Tagen oft die gleichen Helfer von morgens bis in die Abendstunden.

Schon Wochen vorher war man damit beschäftigt, größtenteils neue Hindernisse zu bauen und die gesamte Logistik eines solchen Turniers von Meldebüro, Richterturm bis hin zum Verpflegungsbereich aufzubauen und vorzubereiten.