Man geht einander aus dem Weg, Handschlag ist out, die Kollegen trifft man kaum noch. Wie in vielen Firmen geht es auch beim zweitgrößten Geisinger Arbeitgeber, der Firma Elsäßer Bauindustrie, zu. „Es gelten die Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie„, wie Marlies Elsäßer-Heitz von der Geschäftsführung auf Nachfrage mitteilt. Die Firma, die in zwei Jahren ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann, hat viele Vorkehrungen getroffen. Die Mitarbeiter wurden schon frühzeitig über Hygienevorschriften informiert, wie kein Händeschütteln, Abstand untereinander halten soweit dies möglich ist, regelmäßiges Händewaschen usw. In der Produktion des Fertigteilspezialisten wird ohnehin in zwei Schichten gearbeitet. „Trotz vieler prozessgesteuerter Produktionsabläufe sind Mitarbeiter erforderlich“, sagt Marlies Elsäßer-Heitz.

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Die Firma hat knapp 170 Beschäftigte, bislang läuft die Produktion wie auch die gesamte Entwicklung noch, wenn auch mit geänderten Abläufen. Das Personal im Bürogebäude arbeitet nunmehr ebenfalls wie die Produktion in zwei Schichten, sodass sich die beiden Gruppen nicht mehr treffen. Elsäßer ist auf die Zulieferung von Rohmaterial wie Zement, Kies oder Kunststoffen angewiesen. „Bis jetzt gibt es bei den Rohstoffen noch keine gravierenden Verzögerungen“, so Marlies Elsäßer-Heitz. Man habe ja auch eine gewisse Bevorratung an Rohmaterialien. Die fertigen Betonteile müssen dann ja noch mit eigenen Fahrzeugen, aber auch mit Speditionen auf die Baustellen gebracht werden.

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Solange die Bauwirtschaft weiterarbeiten kann, gibt es auch hier noch keine Probleme. Denn auch hier arbeiten Menschen in der Logistikbranche und hier ist niemand vor einer Ansteckung sicher und wenn es im privaten Umfeld ist. Marlies Elsäßer-Heitz hat vor zwei Jahren beim Familientag der Beschäftigten von Zeiten des Wandels gesprochen. Dass dies zwei Jahre später aufgrund eines anderen Grundes wie demografischer Wandel oder Klimawandel eintritt, hätte sich damals niemand gedacht. Ihre Aussage damals: „Wenn wir uns auf Sie verlassen können, können Sie sich auch auf uns verlassen und auf uns vertrauen“. Die Sicherheit der Arbeitsplätze, nicht nur während der Corona-Pandemie, als auch die Zukunft, liegt der Geschäftsführung der Firma, die sich neben Marlies-Elsäßer-Heitz auch aus deren Ehemann Jürgen sowie Seniorchef Egon Elsäßer zusammensetzt, sehr am Herzen. Wie lange die jetzige Situation noch weitergeht, ist offen, so die Geschäftsführerin, sie denke aber positiv.

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