Sollten sich, was gar nicht so selten ist, die Sitzungen des Gemeinderats zeitlich in die Länge ziehen, ist Kondition gefragt. Und die bringt Achim Speck ohne Zweifel mit. Dem begeisterten Hobbysportler hat es Triathlon, der Mix aus den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, angetan. Und wer, wie Speck bereits bewiesen hat, beim „Iron Main“ auf Hawaii mal eben rund 3,9 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und die Marathon-Laufdistanz von gut 42 Kilometern hinter sich bringt, schafft auch den einen oder anderen Sitzungsmarathon des Stadtparlaments ohne Konzentrationsverlust oder Müdigkeitserscheinungen.

Der 31-jährige Informatiker arbeitet als IT-Leiter bei einem Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, stammt aus Leipferdingen und wohnt mit seiner Frau Pia in Geisingen. Wer den drahtigen Ausdauersportler heute sieht, mag kaum glauben, dass Achim Speck zu seinen schwergewichtigsten Zeiten stramme 130 Kilo auf die Waage gebracht hat. Mit dem Ziel, überschüssige Pfunde abzuschmelzen, fand er auch zum Sport: „Mit dem Radfahren bin ich eingestiegen, dann kamen nach und nach das Laufen und das Schwimmen dazu“, blickt Achim Speck auf die schrittweise Entwicklung seiner sportlichen Aktivitäten zurück.

Speck ist einer der Newcomer, die bei den jüngsten Kommunalwahlen in den Geisinger Gemeinderat gewählt worden sind. Die Kommunalpolitik hat er, wie er selbst sagt, lange Zeit eher am Rande verfolgt. „Intensiv damit auseinander gesetzt und dann auch bewusst entschieden, für den Gemeinderat zu kandidieren, habe ich mich damit eigentlich erst, als mich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Uhrig darauf angesprochen hatte, ob ich mir eine Kandidatur vorstellen kann“, erläutert Achim Speck.

Die Arbeit im Gemeinderat biete die Möglichkeit, Zukunftsthemen mit Belang für die Raumschaft Geisingen aktiv zu gestalten, darunter beispielsweise das schnelle Internet oder auch Naherholung. Dieser Aufgabe blicke er „mit positiver Spannung“ entgegen, meint der frischgebackene CDU-Stadtrat.