Zum engeren Vorstand mit Nathalie Seilnacht als Vorsitzende und Christine Dorn als Stellvertreterin gehört auch der neue Schulleiter Jürgen Tränkler, der das Amt des Schriftführers übernommen hat. Die Kasse führt nun Kerstin Ball. Derzeit sind die vier dabei, sich durch die Unterlagen des Fördervereins durchzuarbeiten, haben aber auch viele Ziele im Visier und konnten nach einigen Jahren, in denen der Verein keinerlei Aktivitäten durchgeführt hat und mehr oder weniger nur auf dem Papier bestand, einen großen Erfolg verzeichnen. Es gelang, die Mitgliederzahl auf aktuell bereits 31 Personen hochzuschrauben. Der Verein plant zusammen mit dem Elternbeirat das Projekt Zirkus im März nächsten Jahres, das durch Zuschüsse von der Landesbank wie auch von der Stadt unterstützt wird.

  • Mitgliederwerbung: "Wir wollen natürlich noch weit mehr Mitglieder werben", betonte Nathalie Seilnacht, "denn die Ziele und Zwecke des Vereins sind vielfältig." Unter anderem zeichnet der Verein für die Finanzierung der Hausaufgabenbetreuung verantwortlich. Es soll unter anderem mit entsprechenden Mitteln auch hilfsbedürftige Personen die Teilnahme an schulische Maßnahmen ermöglicht werden, wenn hierfür keine staatlichen Mittel vorhanden sind. Die Satzung wurde neu aufgestellt und ausgearbeitet.
    "Förderverein, Schulleitung und Elternbeirat ziehen an einem Strang", wurde einmütig betont, denn es gilt die Geisinger Schule auch nach außen hin entsprechend darzustellen.
  • Zukunftsaufgaben: "Derzeit stehen zwei Herausforderungen an", unterstrich Jürgen Tränkler. Zum einen soll versucht werden, auch im Schuljahr 2017/2018 eine zehnte Klasse zu erreichen, zum anderen besteht die Möglichkeit, aufgrund des Einspruchs der Stadt Geisingen gegen die Aufhebung der Werkrealschule eine fünfte Klasse einzurichten. Hier versicherten die anderen Mitglieder des Vorstands Jürgen Tränkler die volle Unterstützung des Fördervereins. "Es geht um unsere Schule und um die Kinder der ganzen Raumschaft", betonte Tränkler.
  • Fünfte Klasse: Es werde, so Jürgen Tränkler, schwierig Werbung für eine fünfte Klasse zu machen und die geforderten mindestens 16 Schüler zu finden. Er will aber mit den Grundschulen in Kirchen-Hausen und Leipferdingen reden und auch hier werben. "Die Werkrealschule erlebt wieder eine Akzeptanz", stellte Jürgen Tränkler fest. Die Möglichkeit eine Klasse einzurichten, bestehe dadurch, dass durch die Klage der Stadt das Verfahren ruhe, mit einer Gerichtsentscheidung sei frühestens Mitte nächsten Jahres zu rechnen. Wenn wir aber eine Klasse haben, dann haben wir sie, so Tränkler. Auch hier will der Förderverein unterstützend tätig werden.
  • Umständliche Busverbindung: Für die Schüler aus Leipferdingen und Aulfingen sieht Tränkler jedoch einen möglichen Hinderungsgrund, die umständliche Verkehrsverbindung.
    Die Leipferdinger fahren mit dem Bus zum Bahnhof, von dort nach Hausen, die Aulfinger steigen zu, und von Hausen nach Geisingen wieder mit dem Bus. "Eine durchgehende Buslinie der Werkrealschüler wäre dringend wünschenswert", so Tränkler.


Förderverein

Der Förderverein der Grund- und Werkrealschule Geisingen hat sich neu formiert und neu organisiert. Ziel ist die materielle, finanzielle und ideelle Unterstützung der Schule und deren Schüler in allen Belangen. Unter anderem finanziert der Förderverein auch mit städtischer Unterstützung die Hausaufgabenbetreuung. Die Vorstandschaft setzt sich aus Nathalie Seilnacht als Vorsitzende, Christine Dorn als Vertreterin, Jürgen Tränkler als Schriftführer und Kerstin Ball als Kassiererin zusammen. Beisitzer sind Susanne Trapp, Holger Stoffler, Kassenprüfer Manuela Engesser-Fas und Michael Stoffler.