Eine Idee, ein neues Konzept und immer wieder neue Ideen und Veranstaltungen: Die Geisinger Schmiede an der Hauptstraße wurde vor fünf Wochen eröffnet als ein Experiment von Holger und Daniela Stoffler, um Leerstände an der Geisinger Hauptstraße mit kulturellem Leben zu erfüllen. Ein bislang leerstehendes Geschäft wurde so mit einem solchen Leben erfüllt und das gleich in vielfacher Weise. Immer wieder finden hier Veranstaltungen statt. Von Bastelnachmittagen im Rahmen des Kinderferienprogramms bis zu literarischen und musikalischen Angeboten. Und wenn bei den einzelnen Aktionen nicht alle Interessenten Platz in der kleinen Schmiede finden, die ja durch die vielen Angebote von Bastel- und anderen kreativen Artikeln und Gegenständen gut ausgefüllt ist, wartet man geduldig.

So war es auch jüngst beim Line-dance Abend: Was während der Fasnetausstellung der Narrenzunft Anfang des Jahres der große Hexenbesen hier ein Hinweis dafür war, dass geöffnet ist, so steht nunmehr eine Fahne, die Drop-Flag draußen. Bücher stehen in der kleinen überdachten Nische, zum Mitnehmen, Lesen, zum Tauschen. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es auch in der Schmiede warm, manche Gäste stehen mal kurz draußen und schnuppern frische Luft, andere reihen sich in die Reihe der Tanzenden ein. Westernmusik klingt, einige Damen und Herren kommen im Western-Outfit zum Line-dance Abend. Die Gruppe Kentucky Hat Liners aus Spaichingen übte mit zahlreichen Interessenten Line-Dance ein. Dies ist ein Tanz, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, mit steigender Tendenz, auch in Geisingen.

Beim Line-dance (Englisch für Tanzen in der Reihe) handelt es sich um eine Form des Tanzens, die unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit in Linien (Lines) unter anderem nach Melodien der Country-Musik getanzt werden kann. Bei dieser Art zu tanzen, die für alle Altersstufen geeignet ist, ist kein Partner erforderlich, aber die Geselligkeit ist positiv.