Nach mehrmonatiger Vakanz gibt es in Leipferdingen wieder einen organisierten Jugendclub. Im Beisein der Mitglieder des Ortschaftsrates wurde am Wochenende der Clubraum wieder eröffnet. Wegen Verstößen gegen vorgegebene Regeln insbesondere das Rauchverbot, wurde das im Leipferdinger Festhaus, dem ehemaligen Farrenstall, eingerichtete Domizil im Frühjahr geschlossen.

Inzwischen hat sich ein neues Leitungsteam gebildet. Diesem gehören an: Kelvin Gnerlich als Vorsitzender, Natalie Weh als seine Stellvertreterin, Mona Mutzel und Jasmin Heyer als Kassiererinnen, Jenny Riello und Lena Weh als Schriftführerin sowie Tobias Müller als Beisitzer. Vom Ortschaftsrat kümmert sich Patric Frank um die Belange des Jugendclubs. Der Treffpunkt der örtlichen Jugend ist freitags von 19 bis 24 Uhr und dienstags und mittwochs im Wechsel von 18 bis 22 Uhr geöffnet.

Lob gab es von Ortsvorsteher Jürgen Keller für die in den Vereinen und der Dorfgemeinschaft integrierte Leipferdinger Jugend. Er würdigte die Arbeit der inzwischen 20 Clubmitglieder: „Ihr habt den Clubraum schön renoviert und auch das Logo neu gestaltet“, so die anerkennenden Worte des Ortschefs . Er gab seiner Freude Ausdruck, dass der Clubraum als Treffpunkt der Jugend des Ortes wieder freigegeben werden konnte und dankte den Funktionsträgern für ihre Bereitschaft, im Vorstandschaft Verantwortung zu übernehmen. Keller forderte die Jugendlichen auf, das Domizil pfleglich zu behandeln und sauber zu halten. Er hielt ein gutes Miteinander mit der Bürgerschaft und insbesondere der Nachbarschaft des Jugendraumes für wichtig. Der Ortsvorsteher dankte den Aktiven auch für die Durchführung der Sammlung zur Kriegsgräberfürsorge und erinnerte an die Vorgabe, den Bedarf für den Jugendclub bei den örtlichen Geschäften einzukaufen.

Begeistert sind die Jugendlichen über den wieder geöffneten Clubraum. Jamie Riello (17) sagt: „Es freut uns sehr, dass uns der Jugendraum wieder zur Verfügung steht, es kommen immer jüngere nach. Durch den Treffpunkt wird der Zusammenhalt gefördert und zudem die Integration erleichtert“.