170 Kuchen, ergibt bei großzügigem Landfrauenschnitt rund 2000 Stücke, bei schwäbischem Schnitt auf 16 Stück pro Torte rund 2700. Soviel Kuchen haben die Landfrauen Gutmadingen beim Kramerfest gebacken und dann verkauft. Ein Kraftakt für die Mitglieder und von dem Gewinn wollen die Landfrauen auch andere teilhaben die es nötig haben. In diesem Jahr wurde innerhalb der Vorstandschaft der Landfrauen Gutmadingen das Kinder- und Jugendhospiz Via Luce in Villingen auserkoren, das eine Spende aus dem Gewinn des Kramerfest-Standes der Landfrauen erhalten sollen. Nach dem Kassensturz fuhr eine Abordnung des Vorstands nach Villingen zur Übergabe der Spende in Höhe von 1000 Euro.

Der Hospiz-Förderverein setzt das Geld für die ambulante und stationäre Hospizarbeit und für den Aufbau des Kinder- und Jugendhospizes ein. Derzeit entsteht in Villingen der Neubau für das Kinder- und Jugendhospiz. Die Hospizarbeit, die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ist auf Dauer auf Spenden angewiesen, da die Kosten für stationäre Unterbringung und Betreuung nur teilweise durch die Kassen und Kostenträger übernommen wird.

In der Region gibt es zwei stationäre Hospize, in Spaichingen und in Villingen, für den Bereich Jugend- und Kinderhospize ist die Region noch ein weißer Fleck, ja in ganz Südbaden gibt es nur vier stationäre Hospize in Freiburg, Offenburg, Villingen und Spaichingen, und keines für Jugendliche und Kinder. Hierfür steht nur ein spezielles stationäres Hospiz in Stuttgart zur Verfügung. Es gibt aber noch ambulante Hospizdienste für Jugendliche und Kinder.

Nach dem Bau des Erwachsenenhospizes in Villingen durch die Initiatorin Maria Noce hat sie als nächstes Ziel den Bau und Betrieb eines Kinderhospizes ins Auge gefasst und ist derzeit in der Umsetzungsphase.