Für eine Aufhebung der Gewichtsbeschränkung auf sechs Tonnen an der Straße von Leipferdingen nach Watterdingen, welche für schwere Fahrzeuge den langen Umweg über den Hegaublick und Engen erfordert und eine Verbesserung des unbefriedigenden Zustandes der Kreisstraße nach Stetten hat sich Leipferdingens Ortsvorsteher Jürgen Keller beim Landkreis Konstanz eingesetzt.

Nach der nunmehr vorliegenden Stellungnahme des dortigen Amtes für Nahverkehr und Straßen setzt eine Aufhebung der Gewichtsbeschränkung einen Ausbau des im Konstanzer Kreisgebiet liegenden Streckenabschnitts voraus. Die Gewichtsbeschränkung wurde wegen des nicht tragfähigen Straßenunterbaues und der kurvenreichen Linienführung angeordnet. Der Landkreis Tuttlingen hat das auf seinem Gebiet befindliche Teilstück bereits 1986 saniert. Nach der beim Landkreis Konstanz festgelegten Priorisierung der Ausbaumaßnahmen kann von einem Ausbau im Jahr 2022 ausgegangen werden, vorausgesetzt, die erforderlichen Mittel stehen zur Verfügung.

Bei der Kreisstraße Leipferdingen-Stetten, die sich laut Keller in einem erbärmlichen Zustand befindet und aufgrund der Schäden nicht mehr auf das Bankett ausgewichen werden kann, konnte er eine positive Nachricht erreichen. Wie das Landratsamt Konstanz mitteilt, sieht das Straßenausbauprogramm das Projekt 2022, eventuell schon 2021 vor. Keller begrüßt, dass keine Sanierung, sondern ein Ausbau vorgesehen ist.

Dieser würde außerhalb der Ortsdurchfahrt eine Verbreiterung der Fahrbahn auf mindestens 5,50 Meter zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit mit Anpassung der Linienführung in Höhe und Lage für eine verbesserte Verkehrssicherheit beinhalten, mit Herstellung eines tragfähigen Straßenunter- und -überbaus. Keller bewertet es positiv, dass ein Ausbau erfolgt und sich die Maßnahme nicht nur auf eine Sanierung beschränkt, die laut Mitteilung des Konstanzer Amtes in Abstimmung mit dem Kreis Tuttlingen erfolgt.