Der Verein „Asante Sana Tanzania“, der vor acht Jahren durch junge Geisinger Damen gegründet wurde, unterstützt seit bei der Gründung Schulen in Tansania. Als neues Ziel der Förderung ist nunmehr eine Einrichtung für Behinderte und Waisen im Focus. Aber bevor man Geld oder Sachspenden nach Tansania überweist, will man zuerst mögliche Ansprechpartner finden. Derzeit sind wie 2012, als Lena Heidel und Isabel Schnekenburger nach dem Abitur für drei Monate nach Tansania flogen und dort an Schulen arbeiteten, wieder zwei junge Damen in Tansania.

Wieder zwei Schülerinnen in Afrika

Lena Heidel und Isabel Schnekenburger sahen 2012, dass dort Hilfe für die Kinder notwendig ist, und gründeten das Projekt und den Verein, sie fanden zahlreiche Freunde und Gönner des Projektes. Die zwei Abiturientinnen, die derzeit über den Verein in Tansania sind, sind Teresa Oswald aus Hubertshofen und Sabrina Roßhard aus Allmendshofen. Sie sind in dem Behindertenzentrum beziehungsweise Handicap-Center wie es sich nennt, tätig.

Das könnte Sie auch interessieren

Beide haben im letzten Sommer ihr Abitur bestanden und sind wie Lena Heidel und Isabel Schnekenburger nach dem Abitur für einige Monate nach Afrika. Von der Regierung erhält die Behinderteneinrichtung keinerlei Unterstützung. Dort werden nicht nur teilweise Mehrfachbehinderte betreut, sondern auch Waisenkinder die schon als Säugling vor die Tür gelegt werden. „Wir werden das Projekt mit einer ersten Spende unterstützen“, so Lena Heidel, aber wir wollen einen Ansprechpartner.

Das könnte Sie auch interessieren

In den nächsten Monaten fliegen Alexandra Hog-Hafner und Heidrun Hog-Heidel nach Tansania und werden sich dort in der Einrichtung umsehen und Kontakte knüpfen. Beiden werden für die bisher unterstützten Projekte Spenden mitgegeben. Beachtlich und eindrucksvoll sind die Spendenumfänge, die der Verein im letzten Jahr für den Aufbau von zwei Schulen leistete. 17 337 Euro konnten überwiesen werden, doppelt soviel wie ein Jahr zuvor. Aus einem Projekt in Tandala stieg der Verein aus, da noch eine andere Einrichtung aus Deutschland das Projekt unterstützt. Dafür soll nun das Projekt für die Behinderten unterstützt werden. Ermöglicht wurden die umfangreichen Spenden durch viele Aktionen. Bei der Generalversammlung wurde die zweite Vorsitzende Sandra Maier in ihrem Amt bestätigt, ebenso Schriftführerin Tanja Schnekenburger.