Die Arbeiten für den Neubau der Löschwasserversorgung und den Umbau des Hochbehälters „Drei Lärchen“ hat der Gemeinderat auf Basis von Ausschreibungen bei seiner jüngsten Sitzung an die jeweils günstigsten Bieter vergeben. Die Arbeiten sollen Ende März/Anfang April anlaufen und vor dem Wintereinbruch abgeschlossen sein.

Den Einbau eines Löschwasserbehälters mit einem Volumen von 100 Kubikmetern im Bereich des Wanderparkplatzes „Drei Lärchen“ übernimmt die Firma Steuer Tiefbau aus Kommingen zu einem Preis von rund 110 370 Euro. Die Kostenprognose für dieses Arbeitspaket lag bei rund 100 900 Euro. Auch den Einbau eines weiteren Löschwasserbehälters, ebenfalls mit einem Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern, auf dem Wartenberg – genauer: im Grünlandbereich zwischen dem Anwesen Tritschler und der Ökonomie Schloss Wartenberg – vergab der Gemeinderat an die Firma Steuer Tiefbau. Kostenpunkt: rund 97 900 Euro, die Kostenprognose lag bei rund 81 240 Euro. Mit den Erd-, Rückbau-, Maurer- und Betonarbeiten im Bereich des Hochbehälters Wartenberg betraute der Gemeinderat die Firma Leonhard Störk aus Emmingen-Liptingen. Dieses Arbeitspaket schlägt mit Kosten von rund 106 000 Euro zu Buche, die Kostenprognose lag bei 71 400 Euro. Die Holzbau- und Dacharbeiten am Hochbehälter Wartenberg übernimmt zum Preis von rund 41 500 Euro (Kostenprognose: rund 55 450 Euro) die Firma Wolf Dach aus Pfohren, die Fliesenarbeiten für rund 7400 Euro (Kostenprognose: 7140 Euro) die Firma Ernst Knapp aus Reutlingen, die Malerarbeiten für rund 9100 Euro (Kostenprognose: 7140 Euro) die Firma Hugo Scheuble aus Geisingen. Den Einbau der technischen Einrichtungen im Hochbehälter Wartenberg – dazu zählen die Lieferung und der Einbau von zwei Trinkwasser-Edelstahlbehältern mit jeweils 25 Kubikmeter Fassungsvermögen, der Umbau der Verrohrungen im Hochbehälter, die Erneuerung der Pumpen zum Wartenberg sowie der Steuerung und der Einbau der Elektroinstallationen – vergab der Gemeinderat an die Firma Strecker Wassertechnik aus Nendingen, Kostenpunkt: rund 289 700 Euro, die Kostenprognose lag bei 166 600 Euro. Mit der Maßnahme wird neben einer Verbesserung der Trinkwasserversorgung (das Wasser muss schon seit längerer Zeit wegen Verkeimung gechlort werden) vor allem die Sicherstellung der Löschwasserversorgung für den Weiler und den Wartenberg signifikant verbessert.