Mit einer gut besuchten Aufführung im katholischen Pfarrheim in Geisingen endete am Sonntagabend das Geisinger Ferienprogramm endgültig. Auf der Bühne standen die Akteure der beiden Theater-Wochen von Marianne Engbers. Zwei Wochen lang hatten sich bekanntlich Jugendliche und Kinder in den beiden Aktionen jeden Tag mit den Themen auseinandergesetzt und jeweils ein Theaterstück einstudiert. Am Ende der Woche war dann die mit Spannung erwartete Aufführung und nun am Sonntagabend standen beide Gruppen auf der Bühne.

Beide Theaterstücke hatten Kriminalität und Recherche sowie Zivilcourage zum Inhalt, wenn auch mit einer völlig unterschiedlichen Handlung. Identisch bei beiden Stücken sind jedoch gelangweilte Jugendliche, die nicht wissen, was sie in der Freizeit eigentlich tun sollen. Dann nimmt man eine Zeitung zur Hand und liest Schlagzeilen. Hier gibt es dauernd Kriminelle, die andere übers Ohr hauen, dort die Schlagzeilen über illegalen Tierhandel, diese Themen lassen die Jugendlichen nicht kalt, sondern veranlassen zum Handeln.

"Was spielen wir?", fragten sich die Akteure. Tiere retten – das führte zu wenig Begeisterung, aber dann wurde man tätig. Die Akteure recherchieren und demonstrieren. "Keine Exoten für Idioten" und weitere Appelle waren die Inhalte der Transparente. Und das just vor der Firma eines Herrn Schmidt, deroffiziell nur Zucker verkauft.

Doch an dem Handel ist etwas faul, die Jugendlichen schleichen sich in die Firma ein und recherchieren und prompt wird hier illegaler Tierhandel betrieben. Mut zum Handeln zeigen sie und werden prompt entdeckt, rufen aber die Polizei, die den Händler samt den Käufern von bedrohten Tieren festnimmt. Nach diesem Stück folgte dann das Stück der vorangegangen Woche, wo auch der Enkeltrick gespielt wurde mit dem Hintergrund, auch hier Zivilcourage zu zeigen und in den anderen Szenen für ein friedliches Miteinander zu werben.

Ins Pfarrheim kamen über 60 Personen, die die letzte Veranstaltung des Ferienprogramms verfolgten, nicht nur Eltern und Angehörige der Kinder, die dann auch mit Beifall für die jungen Akteure nicht sparten.