Vor 25 Jahren hat sich in Zimmern, erstmals in der Geschichte des Ortes, ein Fußballclub formiert. Wenn auch mit etwas veränderten Schwerpunkten besteht der Club bis heute. Das Jubiläum wurde mit einem gemütlichen Beisammensein im Rahmen der Einweihung des Talbachparks gefeiert.

Inspiriert durch ein Immendinger Grümpelturnier, bei dem die Zimmerer Kicker drei erste Plätze belegten, schloss sich 1993 eine Anzahl Fußballbegeisterter zum FC Tasmania Zimmern zusammen. Die junge Mannschaft hatte sich „Fußball und nur Fußball“, keine Vereinsmeiereien und keine Feten, zum Ziel gesetzt. Bereits in der nachfolgenden Saison trat die Gruppe in der Kreisliga B an. Mangels einer entsprechenden Möglichkeit im Ort, wurde für den Trainingsbetrieb der Mauenheimer Sportplatz ausgiebig genutzt. Mit der Stationierung des dritten Husarenregiments in der Kaserne zählten bald auch junge fußballbegeisterte Franzosen zu den Aktiven. Bis im August 2000 spielte der Club in der Kreisliga B.

Die Gruppe hatte zwar einen großen Namen, doch trotz allem Ehrgeiz wollte sich der sportliche Erfolg nicht so richtig einstellen. Mit zunehmendem Alter verlagerten sich auch die Interessen der Gründer. Manche waren inzwischen Familienväter geworden. Es mangelte an aktiven Spielern und einem Trainer. Zunächst ruhte der Spielbetrieb und der Fortbestand des Vereins hing an einem seidenen Faden.

In der Mitgliederversammlung im Dezember 2002 konnte die Auflösung jedoch abgewendet werden. Die Vorstandschaft formierte sich neu. Ein aktiver Spielbetrieb war jedoch nicht mehr vorgesehen. Die Freude am Fußballspielen hielt jedoch an, so wurde weiterhin trainiert und gekickt. Man trug Freundschaftsspiele und Begegnungen mit Altersmannschaften aus. Bis heute ist der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe groß. Jeden Freitag treffen sich die sportbegeisterten zum Training in der ehemaligen Bundeswehrsporthalle oder dem angrenzenden Sportplatz und trägt auch Spiele aus. Sobald der Platz im Talbachpark bespielbar ist, wird man auch diesen gerne nutzen.

In den vergangenen Jahren haben die "Tasmanier" über den Sport hinaus mit einem weiteren Betätigungsfeld hervorgetan. Auf mannigfache Art unterstützen sie nicht nur die örtlichen Vereine bei ihrem Aktivitäten, sondern haben inzwischen auch eine Vielzahl von originellen Ideen zur Freude der Einwohner umgesetzt. Groß kam die Gruppe so bei den „Milchhäusle–Cups" heraus. Entscheidend bereichert hat der FC Tasmania auch das Fest zur Einweihung des neuen Dorfbrunnens. Der Gewinn wurde für einen örtlichen Zweck zur Verfügung gestellt.

Mit der Aktion, „Dorf wecken mit Wecken fürs Dorf“, erfreute der Club die Bevölkerung anlässlich ihres 20. Geburtstages, bei dem es nach dem Festgottesdienst erstmals Zimmerer Bier gab. Zur Erinnerung wurden am Donauradweg mehrere Bäume gepflanzt. Auch beim Einweihungsfest der wieder aufgebauten Donaubrücke machten die Tasmanier mit den ausgegebenen Passagierscheinen von sich reden.