Die diesjährige Adventfensteraktion in Geisingen hat zwar weniger Fenster als in den Vorjahren, was sich aber noch ändern kann. Einige Fenster sind bereits geöffnet, weitere folgen noch. Oft sind es Bilder oder Figuren, die zum diesjährigen Motto „Auf dem Weg zur Weihnacht- früher und heute“ passen.

Beim Betreuten Wohnen hatte das Adventfenster eine Vorgeschichte. Alexandra Hog-Hafner hat sich mit den teilweise hochbetagten Bewohnern über Weihnachten früher, eben zur Kindheits- oder Jugendzeit, unterhalten. Die meisten davon erlebten Weihnachten in einer schwierigen und entbehrungsreichen Zeit während oder nach dem Zweiten Weltkrieg. Und stichwortartig sind im Adventfenster nun die Aussagen, aber auch alte Bilder der Bewohner aus ihrer Kindheit rund um Weihnachten zu finden.

Eine große Geschenkauswahl gab es damals nicht im Gegensatz zu heute, und auch die Geschichte, die Alexandra Hog-Hafner vorlas über die Vorbereitung zu Weihnachten, weckte bei vielen Erinnerungen. Etwa wie man Weihnachtsplätzchen vor den Kindern verstecken musste, damit an Weihnachten noch etwas vorhanden ist.

Bernd Tritschler holte noch ein Poesiealbum seiner längst verstorbenen Mutter hervor, wo sich doch noch einige der anwesenden Seniorinnen wiederfanden, teilweise in der alten deutschen Schrift.

So geht es weiter

Bei Glühwein und Gebäck gab es noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die nächsten Adventfenster werden am in dieser Woche am Dienstag, 10. Dezember, beim Seniorentreff Donaucafé der Sozialstation, am Mittwoch, 11. Dezember, beim Pfarrheim durch die Jugendgruppe mit Franziska Buss und die Grundschule Geisingen am Donnerstag, 12. Dezember, geöffnet, jeweils um 17 Uhr.