Seit dem Frühjahr ist das örtliche Rathaus mit einem Gerüst verdeckt. Allenthalben gibt es im Ort Stimmen, die Außenrenovierung des Gebäudes würde sich zu lange hinziehen. Möglicherweise sind diese Äußerungen darauf zurückzuführen, dass durch das angebrachte Schutznetz nicht immer zu sehen ist, was sich dahinter vollzieht.

  • Ortsvorsteher widerspricht Kritikern: Ortsvorsteher Jürgen Keller zeigte sich im Gespräch mit dem SÜDKURIER jedoch zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. „Von vorn herein haben wir eine Ausführungszeit, die bis Ende Oktober dauert, eingeplant“, unterstrich er. Da für das Gerüst ein Pauschalpreis gilt, ergeben sich durch die Dauer der Arbeiten keine höheren Aufwendungen.
  • Viele Arbeiten aufwändig: Nach den Informationen des Ortschefs wurden seit Beginn viele Arbeiten vollzogen, die zum Teil wie beispielsweise die Natursteinarbeiten sehr zeitaufwendig waren. In diesem Zusammenhang wurde die Kriegerdenkmaltafel wieder an ihren ursprünglichen Platz neben dem Eingang verlegt.

Neue Fensterbänke und Dachrinne

  • Am gesamten Gebäude wurden die Fenster mit Fensterbänken und die Dachrinnen erneuert. Zudem gibt es neue Türen sowohl am Haupteingang als auch am Zugang zur Zunftstube. Passend dazu, dass das Rathaus nicht nur der Ortsverwaltung sondern auch Vereinen dient und als Hinweis auf das Baujahr , wird das ehemalige Schild „ Gemeinschaftshaus 1845“ restauriert und wieder am Gebäude angebracht.
  • Änderungen für Sparkasse: Um den Kontoauszugsdrucker der Sparkasse für die Zukunft erhalten zu können, war dieser wegen dem in den Brandschutzbestimmungen vorgeschriebenen Fluchtweg in das ehemalige Grundbuchamtszimmer nach vorangegangener Renovierung und erforderlicher Installation zu versetzen.

Sirene abgebaut

  • Belange der Feuerwehr berücksichtigt: Abgebaut wurde auch die Sirene. Soweit erforderlich wurden alle Feuerwehrmitglieder mit Funkmeldeempfängern ausgestattet.

Stadt investiert 200 000 Euro

  • In Kürze wird der Ortschaftsrat den Farbton für den Fassadenanstrich auswählen können. Leipferdingens Ortsvorsteher Jürgen Keller ist überzeugt, dass sich das Rathaus nach der Außenrennovation in neuem Glanz präsentiert und zu einem Hingucker wird, zumal die Stadt hierfür 200 000 Euro investiert.