Blutspenden ist auch in der heutigen Zeit des medizinischen Fortschritts unverzichtbar. Diese Ansicht vertraten auch 196 Spenderinnen und Spender, die den Weg in die Geisinger Stadthalle fanden, um sich als Blutspender registrieren zu lassen und knapp 500 Milliliter Blut zu spenden. Zehn davon kamen zum ersten Mal, dies waren deutlich weniger als im Mai. Damals verzeichnete man mit 22 Erstspendern eine Rekordzahl der letzten Jahre. Unter den Spendern war auch der neue Bürgermeister Martin Numberger, der sich nicht nur bei der Bereitschaft nach dem Ablauf erkundigte, sondern sich selbst auf ein Spenderbett legte.

Der Ablauf des Blutspendetermins wird vom Blutspendedienst immer wieder geändert, manche Änderungen sind nachvollziehbar, andere nicht. Personalmangel hat aber inzwischen auch der Blutspendedienst. Die Geisinger Bereitschaft wird bei den Blutspendeterminen von einigen Helfern unterstützt, die zusammen mit den Aktiven des DRK ein harmonisches Team bilden und die Spender von der Aufnahme bis zum Imbiss versorgen und umsorgen. Über 30 Helfer waren von der Bereitschaft im Einsatz für den Blutspendetermin. Die Bereitschaft wartet nach der Spende mit einem inzwischen über die Grenzen von Geisingen hinaus bekannten Angebot an Kuchen und Speisen auf.

Dies lobte auch die Teamleiterin des Blutspendeteams. Von den 196 Spendewilligen konnten am Ende des Termins 186 Blutkonserven nach Ulm gebracht werden, die Zahl der Rückstellungen war mit zehn nach dem Urlaub sehr gering. Der Aufenthalt in manchen Urlaubsländern bringt teilweise aufgrund der dort vorhandenen Krankheiten die Rückstellung von der Spende mit sich.

Der Termin am Mittwoch war übrigens der 139. Blutspendetermin, den das Rote Kreuz Geisingen organisiert und durchführt.