Angeführt von den Gastgebern zogen die Teilnehmer, zusammen mit mehreren Musikgruppen durch die Straßen des Ortes. Die Akteure waren nicht nur der Narrensamen, sondern auch eine Vielzahl großer Narren begab sich auf den von den begeisterten Zuschauern dicht gedrängten Umzugsweg. Mit von der Party waren die Strohglonki Leipferdingen, die Latschari Kirchen-Hausen, die Narrenzunft Grünwinkel Geisingen, Krähenloch Gutmadingen, Hasenbühl Anselfingen und der Narrenverein Hattingen, jeweils von Landvogt Raily Mink und Zunftmeistersprecher Michael Amma angekündigt.

Am Rathausplatz angekommen, vollzogen die Strohglonki als Patenzunft das Aufstellen des Narrenbaumes. Mit 27 Meter Länge bildete das Wahrzeichen der Narren ein stattliches Kaliber. Unter dem Kommando von Förster Hartmut Bertsche wuchteten die Leipferdinger mit Holzscheren vor großer Zuschauerkulisse den Baum in die Höhe. Langsam aber sicher bewegten sie ihn nach oben, bis er schließlich in den Himmel ragte und der Narrenmarsch erklang. „Dieser ist ein prächtiges Exemplar, man könnte meinen, er kommt aus dem Leipferdinger Wald, er würde noch höher wirken, wenn die Aulfinger nicht so ein tiefes Loch hätten", meinte der Leipferdinger Zunftmeister Michael Mohaupt. Die Mädels seiner Zunft begeisterten das närrische Publikum mit dem Bändertanz.

Bilder vom Narrenbaumstellen:

Bilder vom Kinderumzug:

Bilder vom Brauchtumsabend: