Aulfingen – Es geht zwar noch eine beachtliche Zeit ins Land. Dennoch rüstet sich Aulfingen bereits auf ein großes Ereignis. Im Jahr 2020 sind 1250 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes vergangen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten werfen bereits ihre Schatten voraus. Fest steht schon der Termin für das Jubiläumswochenende. Vom 10. bis 12. Juli 2020 soll gefeiert werden.

Mit dem Ablauf von „1250 Jahre Aulfingen" hat sich bereits der Ortschaftsrat beschäftigt, der auch die Aufgabe eines Festausschusses federführend übernimmt. Neben der Terminfestlegung hat man sich auch bereits Gedanken über den Festablauf gemacht. Ortsvorsteher Uwe Fröhlin hat hierfür bereits spannende Ideen entwickelt. Mit den Vertretern der örtlichen Vereine, hierzu zählen der Musikverein, der Sportverein, der Narrenverein, die Feuerwehr, die katholische Frauengemeinschaft der Kirchenchor und der Jugendclub, führte er bereits eine erste Gesprächsrunde. Dabei ergaben sich weitere interessante Überlegungen. Inzwischen haben die Vorsitzenden der Vereine zeitlich die Möglichkeit, den Festablauf mit ihren Mitgliedern zu besprechen und Ideen zu entwickeln.

Nach den Ferien wird es zur weiteren Konkretisierung wieder eine Zusammenkunft geben, um ein attraktives Programm auf den Weg zu bringen, das die Wesenszüge Aulfingens widerspiegelt. Hierzu sind auch Vorschläge aus der Bevölkerung willkommen.

Vom Ablauf her ist soviel bereits denkbar: Am Freitagabend könnte ein Festbankett stattfinden mit Ansprachen und Grußworten, wobei im Mittelpunkt ein historischer Festvortrag stehen könnte. Hauptaktionstage könnten der Samstag und Sonntag sein. Denkbar wäre es, im Bereich Rathaus, Pfarrbuck, Festhall, eine Art Festpark zu etablieren. Vielleicht könnte auch das jährliche Pfarrbuckfest mit den Jubiläumsfeierlichkeiten verbunden werden. Am Sonntag ist ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus vorgesehen.

Am 19. August 770 wurde Aulfingen zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt, damals als Auvolvinga. Ein Graf Robert schenkte seinerzeit seinen Besitz in Aulfingen dem Kloster St. Gallen und erbat sich ihn zur landwirtschaftlichen Nutzung für Lebzeiten als Klosterlehen zurück. Dafür verpflichtete er sich zur Zahlung eines jährlichen Lehenzinses in Form von 30 Eimern Bier, von Frischlingen in der damals üblichen Zahl und von zwei Maltern Brotgetreide.