„Es sind derzeit 28 positiv getestete Heimbewohner bekannt, die sich auf zwei Abteilungen beschränken“ berichtet er. Des Weiteren seien zwölf Mitarbeiter betroffen, die teilweise in der Raumschaft Geisingen wohnhaft sind. Außerhalb des Pflegeheims sind nur noch vereinzelte Neuinfektionen zu verzeichnen, was Numberger grundsätzlich als Hoffnungsschimmer bezeichnet.

Nachdem die Anzahl der Corona-Infizierten in Geisingen und seinen Stadtteilen in den vergangenen Tagen wieder gesunken ist und viele der über die Weihnachtstage angesteckten Mitbürger genesen sind, sei nun wieder ein neuer Schwerpunkt aus dem Pflegeheim zu melden bedauert Numberger.

Das Pflegeheim teilt nach Numbergers Angabenn mit, dass alle Vorschriften eingehalten worden sind. Laut Auskunft des Heimleiters Manfred Wolf seien auch alle Mitarbeiter verpflichtet, während Ihrer Tätigkeit FFP2-Masken zu tragen. Gleichzeitig wurden auch wöchentliche Tests bei Mitarbeitern und Heimbewohner durchgeführt. Zusätzlich wurden Testungen durchgeführt, sobald Symptome vorlagen.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen zur Impfaktion auf Hochtouren. Bei 330 Bewohner ergibt sich ein hoher Arbeitsaufwand, da selbstverständlich nur eine Impfung durchgeführt werden kann, wenn eine Zustimmung hierzu vorliegt. Viele Bewohner haben einen gesetzlichen Betreuer, die Pflegeheimleitung erhofft sich diesbezüglich eine gute Zusammenarbeit mit den Betreuern.

Bürgermeister Numberger, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands Pflegeheim Haus Wartenberg, erhofft sich, dass die Impfungen zeitnah starten können. „Es hat sich nun doch als Manko erwiesen, dass im ländlichen Raum östlich des Schwarzwalds kein zentrales Impfzentrum errichtet worden ist. Unsere kommunalen Spitzenverbände haben sich hierfür zwar stark gemacht, sind aber beim zuständigen Sozialministerium auf taube Ohren gestoßen“, so Numberger.